Das US-Landwirtschaftsministeriums (United States Department of Agriculture) meldet auch für den Monat Dezember 2009 einen neuen Rekord bei den Beziehern von Lebensmittelmarken. Unfassbare
Passend zum gestrigen Beitrag, in dem an Hand der Daten zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung des Statistischen Bundesamtes, die Wertschöpfungskrise des deutschen Verarbeitenden Gewerbe verdeutlicht wurde, berichtet heute der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) von einen schwachen
Die Bruttolöhne in Deutschland sind erstmals seit 1949 gesunken, dies teilte heute das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Im Jahr 2009 sanken die durchschnittlichen Bruttoverdienste je ArbeitnehmerInnen über alle Wirtschaftssektoren um -0,4% auf 27′648 Euro! Dies spiegelt im Krisenjahr vor allem die Ausweitung der Kurzarbeit und den Abbau von Überstunden wieder!
Die fünfte Woche in Folge, liegt im Vergleich zur Vorjahreswoche, die Inflationsrate von Lebensmitteln in Indien über +17%. Gemäß den Daten des indischen Handelsministeriums stieg der breitgefasste Lebensmittelpreisindex in der Woche zum 13.02.2010 um +17,58% zum Vorjahr, nach +17,97% in der Vorwoche…
Einige weit verbreitete Meinungen über Gold lauten: Gold hat eigentlich, außer vielleicht für Zahnkronen und -plomben, keine wirtschaftliche Bedeutung. Gold wirft im Gegensatz zu Aktien, Anleihen und Gewerbeimmobilien keine Rendite ab….
Das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) gab heute die Daten zur europäischen Industrieproduktion für den Monat Dezember 2009 bekannt. Von einer Erholung der Wirtschaft ist bei der breit gefassten Industrieproduktion nichts zu sehen – im Gegenteil. Die Industrieproduktion sank in den Mitgliedsstaaten der Eurozone (EU-16) um -1,7% zum Vormonat und in der EU-27 um
Der Chart des unbereinigten Exportvolumens Chinas im Blog “China’s Exporte im Januar mit +21%” zeigt zwischen Februar und Dezember 2009 den größten relativen Anstieg aller Zeiten. Ich frage mich, welche Waren in Zeiten allgemeiner Konsumstagnation wohl wohin exportiert worden sein könnten. Ein Gutteil davon dürfte zumindest dem Lageraufbau des US-Großhandels in der Hoffnung auf ein deutlich besseres Weihnachtsgeschäft als im extrem schlechten Jahr 2008 zu verdanken gewesen sein. Doch bekanntlich lief das Weihnachtsgeschäft 2009 in den USA trotz bislang noch nie erlebter “selbstzerstörerischer” Kaufanreize des Handels kaum besser als in 2008.
Der Immobiliendatenanbieter RealtyTrac lieferte gestern die Daten zu den Anträgen auf Zwangsversteigerungen in den USA für den Monat Januar 2010! Die Anträge auf Zwangsversteigerungen (Foreclosure) fielen um -9,67% zum Vormonat auf 315′716. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Foreclosures um +15,1%. Im Januar 2010 liegen die Anträge auf Zwangsversteigerungen allerdings bereits den 11. Monat in Folge über 300′000!!
Nach den heutigen Daten des US-Handelsministeriums stiegen die US-Exporte im Dezember 2009 um saisonbereinigte +3,4% zum Vormonat und um saisonbereinigte +7,36% zum Vorjahresmonat an. Somit klettert das Exportvolumen seit Mai 2009 kontinuierlich aufwärts.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, stiegen die Exporte Deutschlands im Dezember 2009 um unbereinigte +3,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat ging es allerdings unbereinigt um -5,99% kräftig abwärts.
Das US-Landwirtschaftsministeriums (United States Department of Agriculture) meldet auch für den Monat November 2009 einen neuen Rekord bei den Beziehern von Lebensmittelmarken. Unfassbare 38,184 Millionen US-Bürgern bezogen im November die moderne Version der Food Stamps, Lebensmittel per Kreditkarte für durchschnittliche 133,75 Dollar pro Person auf Basis des Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP).
Spanien steht mit seinem Staatshaushaltsdefizit zwar nicht so wie Griechenland im Fokus der Medien, aber die spanische Neuverschuldung im Jahr 2009 hatte es in sich! Kräftige 11,4% des nominalen BIPs bzw. 116,977 Mrd. Euro betrug die Neuverschuldung des spanischen Staates! Dies war eine exorbitante Steigerung gegenüber einer Neuverschuldung von “nur” 4,1% des nominalen BIPs in 2008 und von 1,9% in 2007!
Der US-Arbeitsmarktbericht für den Januar 2010 ist ein ganz besonderer Bonbon der statistischen Verrenkung und Manipulation! Die zwei unterschiedlichen Erhebungsmethoden (Establishment Survey Data und Household Survey) sorgen für erheblichen Erklärungsbedarf, da sie etwas widersprüchliche Interpretationen bieten. Der Ausflug in die Datenfülle soll etwas Licht ins Dunkle bringen.
Heute wurden die Daten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) zum produzierenden Gewerbe veröffentlicht. Der Output im breitgefassten produzierenden Gewerbe sank im Dezember 2009 preis- und saisonbereinigt um -2,6% zum Vormonat. Im November stieg die breit gefasste Industrieproduktion noch um +0,7% zum Vormonat.
Um satte +5,7% stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in Q4 2009 in den USA! Dies wird weitläufig als ein Zeichen für das Ende der Wirtschaftskrise interpretiert. Wie es um die Qualität des BIPs bestellt ist zeigt diese Grafik:

