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	<title>Bert Jensen</title>
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		<title>Interview mit Nigel Farage</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 14:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freeman</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[von <a href="http://feedproxy.google.com/~r/SchallUndRauch/~3/lnbbqTdrJi8/interview-mit-nigel-farage.html">Freeman</a><br /><p>

</p><p>Der britische Abgeordnete des Europaparlaments Nigel Farage ist einer der wenigen Politiker der sich lautstark gegen den Lissabon-Vertrag &#228;ussert und die Gefahren darin aufzeigt. Er hat auch in letzter Zeit die Personen, welche durch den Lissabon-Vertrag auf die neu geschaffenen Posten gehievt wurden, scharf kritistert, wie den ersten st&#228;ndigen Pr&#228;sidenten des Europ&#228;ischen Rates Herman Van Rompuy und die hohe Vertreterin der EU f&#252;r Aussen- und Sicherheitspolitik Catherine Margaret Ashton. Deshalb wollte ich Nigel Farage pers&#246;nlich einige Fragen stellen und seine Meinung h&#246;ren.</p>
<p>Siehe als Einleitung dazu meine Artikel &#8220;<a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/11/herman-van-wer-ach-so-van-bilderberg.html">Herman Van Wer? Ach so, Van Bilderberg!</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/02/sie-sind-der-stiller-morder-der.html">Sie sind der stille M&#246;rder der europ&#228;ischen Demokratie!</a>&#8221; </p>
<p><strong>Freeman:</strong> Vielen Dank f&#252;r die M&#246;glichkeit ein Interview mit Ihnen zu f&#252;hren. Am 24. Februar haben Sie bei einer Ansprache vor dem europ&#228;ischen Parlament den Pr&#228;sidenten des Europ&#228;ischen Rates Van Rompuy ziemlich heftig angegriffen. Was sind die Konsequenzen gewesen aus Ihrer Ansprache?</p>
<p><strong>Farage:</strong> Ich habe Van Rompuy heftig kritisiert &#8230; und aus zwei wichtigen Gr&#252;nden. Erstens, die EU hat uns erz&#228;hlt, dass der neue Pr&#228;sident der Union w&#252;rde eine grosse globale Figur darstellen, der den Verkehr in Washington und Peking zum Stillstand bringen wird. Tats&#228;chlich haben sie jemand rausgepickt der v&#246;llig unbekannt ist. Ich glaube der w&#252;rde nicht mal den Verkehr in Br&#252;ssel stoppen. Ich dachte es w&#228;re v&#246;llig legitim sie dar&#252;ber aufzuziehen. </p>
<p>Aber mein zweiter und fundamentaler Einwand ist, hier haben wir einen Mann, der vor uns im Parlament stand, der &#252;ber die Tatsache sprach, er m&#246;chte eine europ&#228;ische Regierung haben, der &#252;ber den Trend zu einer globalen Regierung mit grosser Entz&#252;ckung und einem Enthusiasmus sprach. Und dieser Mann hat nur diesen Posten bekommen und wird h&#246;her bezahlt als Obama, weil die Referenda in Frankreich und Holland ignoriert wurden und die Iren zu einer zweiten Wahl gemobbt wurden und die Briten keine Wahlm&#246;glichkeit bekamen, obwohl es ihnen versprochen wurde. Dieser Mann bekam seinen Job nur wegen dem Lissabon-Vertrag. Ich erkenne die Legitimit&#228;t dieses Vertrages nicht an.</p>
<p>Und der letztendliche Schlag ins Gesicht f&#252;r die Menschen in Europa ist die Tatsache, er wurde nicht durch die W&#228;hler gew&#228;hlt und er kann auch nicht durch die W&#228;hler entfernt werden. So habe ich diese Punkte ziemlich heftig vorgetragen und als Antwort darauf wurde ich mit 10 Tagen Gehalt vom Pr&#228;sidenten des europ&#228;ischen Parlaments geb&#252;sst, was unter den Regeln des EU-Parlaments die h&#246;chste Strafe darstellt die sie mir geben k&#246;nnen und mir wurde von Angesicht zu Angesicht gesagt, dass diese Sache nie wieder passieren darf. </p>
<p>Jetzt sollen wir doch angeblich in einer Demokratie leben, wir sollen an die Redefreiheit glauben und hier werde ich, der dieses Recht aus&#252;bt, mit einer Geldbusse bestraft und eigentlich gesagt, in der Zukunft darf ich nicht meine Meinung &#228;ussern, ich darf nicht die Wahrheit erz&#228;hlen, so wie ich sie sehe. Und f&#252;r Leute wie mich, die zu tiefst misstrauisch &#252;ber die Richtung welche dieses europ&#228;ische Projekt in den letzten 15 Jahren eingeschlagen hat, ist es der absolute Beweis, was sie aufbauen ist undemokratisch, antidemokratisch und schlecht f&#252;r die Bev&#246;lkerung von Europa. </p>
<p><strong>Freeman:</strong> Was glauben sie ist der gef&#228;hrlichste Teil des Lissabon-Vertrages?</p>
<p><strong>Farage:</strong> Ich glaube ohne Zweifel, es ist der explizite Wunsch ein harmonisiertes Strafgesetz und System &#252;ber die ganze europ&#228;ische Union zu schaffen. Wir haben bereits den europ&#228;ischen Haftbefehl gesehen. Wir sahen britische Staatsb&#252;rger die in griechische Gef&#228;ngnisse verschleppt wurden oder sonst wohin, wo ein grundlegender Schutz mit Habeas Corpus (Gesetz zum Schutze der pers&#246;nlichen Freiheit) nicht existiert. Ich meine, es gibt einen Kerl den ich versuche zu verteidigen, der schon seit Juli in einem griechischen Gef&#228;ngnis sitzt, der noch nicht mal angeklagt wurde, er wurde einfach ins Gef&#228;ngnis geworfen. Das alles bringt uns zur&#252;ck in eine finstere Zeit. Ich mach mir Sorgen dar&#252;ber. </p>
<p>Und noch was, &#252;ber das niemand spricht, hoch oben in den H&#252;geln in Italien, in einem Ort mit dem Namen Vicenza, wird gerade w&#228;hrend wir sprechen, eine Einheit mit Namen Europ&#228;ische Gendarmerietruppe (im Aufbau befindliche europ&#228;ische milit&#228;rische Polizeitruppe) ausgebildet, welche als europ&#228;ische Polizeieinheit gegen zivile Aufst&#228;nde eingesetzt werden soll. So sehe ich auf der einen Seite meine Redefreiheit, unsere M&#246;glichkeit als Menschen in einer Demokratie unseren Willen auszudr&#252;cken, erodiert und gleichzeitig sehe ich die Schaffung einer Maschinerie, die ich glaube benutzt wird, um uns daran zu hindern auszudr&#252;cken was wir denken und potenziell uns die Freiheit und Rechte nimmt. Das ist f&#252;r mich die gr&#246;sste Sorge die ich wegen Lissabon habe.</p>
<p><strong>Freeman:</strong> Heisst das, diese europ&#228;ische Gendarmerietruppe, &#252;ber die Sie gerade gesprochen haben, wird in den verschiedenen EU-Staaten eingesetzt, um das Recht durchzusetzen?</p>
<p><strong>Farage:</strong> Das ist die Absicht und die spanische EU-F&#252;hrung sagt, ab April, was ja unmittelbar vor uns steht, wird es ein Netzwerk an EU weiten Staatsanw&#228;lten geben und es wird einen EU-Oberstaatsanwalt geben mit untergeordneten Staatsanw&#228;lten in den 27 EU-Mitgliedsl&#228;ndern. Sie sehen, sie bauen eine Maschinerie auf, sie schaffen eine Bereitschaftspolizei gegen Aufst&#228;nde, sie schaffen alle diese Sachen und behindern bereits Leute ihre Meinung zu &#228;ussern.</p>
<p>Meine Botschaft an alle, denn ich weis Sie haben viele Leser in Deutschland, schaut euch an was passiert, die gleichen abscheulichen Fehler die in der europ&#228;ischen Geschichte gemacht wurden, werden wiederholt. Es ist Zeit das wir aufwachen!</p>
<p><strong>Freeman:</strong> Es gab Proteste gegen Lissabon, so war ich zum Beispiel in Berlin im Herbst und hab an einer Demo teilgenommen, um dagegen zu protestieren, was aber nichts verhinderte. Es sieht aus wie wenn die Menschen in Deutschland v&#246;llig f&#252;r die EU sind, weil die Medien nicht die andere Seite zeigen, ich meine die Gefahren des Lissabon-Vertrages aufzeigen, sondern nur einseitig berichten. Welche Rolle der Medien sehen Sie in diesem ganzen Spiel?</p>
<p><strong>Farage:</strong> Darf ich zuerst einen Kommentar zur deutschen &#246;ffentlichen Meinung &#228;ussern? Ich ging nach Berlin, wissen Sie, zu der grossen 50j&#228;hrigen Geburtstagsparty welche Angela Merkel veranstaltete vor einigen Jahren. Ich war in Berlin und f&#252;hrte meine eigene Umfrage durch. In den zwei Abenden die ich dort war besuchte ich 12 Kneipen und fuhr mit dem Taxi zwischen jeder und jeden Taxifahrer und jeden Kneipenwirt fragte ich, seid ihr gl&#252;cklich, dass die D-Mark durch den Euro ersetzt wurde? Ich fand keine einzige Person die dachte es w&#228;re eine gute Sache, keine einzige. Deshalb denke ich, die Menschen in Deutschland sind nicht anders als die in Frankreich oder Grossbritannien oder D&#228;nemark oder Holland oder sonst wo. Wissen Sie, wir wollen in einem modernen Europa leben, wo wir untereinander kooperieren und Handel betreiben, aber wir wollen unsere eigene Demokratie behalten. Wir wollen die M&#246;glichkeit haben unsere eigene F&#252;hrung zu w&#228;hlen und sie auch wieder zu entfernen.</p>
<p>Jetzt in Deutschland, zur&#252;ckkommend auf Ihre Frage wegen den Medien, wenn man nicht die andere Seite pr&#228;sentiert bekommt, dann werden die Menschen dort wahrscheinlich nicht verstehen, wie tot die Demokratie in Deutschland ist. Aber hey, die Welt ver&#228;ndert sich und mit Quellen wie Ihre, mit dem Wachsen des Youtube-Ph&#228;nomens, gibt es eine junge Generation, welche die traditionellen Medien umgeht, sie finden die Informationen die sie suchen und bilden ihre eigene Meinung. Deshalb, obwohl es manchmal depressiv ist zu sehen, wie die Medien nur eine Seite zeigen und nicht objektiv sind, glaube ich, wachen die Menschen endlich auf und finden auf verschiedenen Wegen die richtigen Informationen.</p>
<p><strong>Freeman:</strong> Genau, deshalb verlieren die etablierten Medien viele Zuschauer und Leser und wir gewinnen immer mehr dazu.</p>
<p><strong>Farage:</strong> Absolut, es findet ein fundamentaler Wandel statt und ich finde es gesund, demokratisch und gut und ich unterst&#252;tze das v&#246;llig.</p>
<p><strong>Freeman:</strong> Sie sind schon Abgeordneter im europ&#228;ischen Parlament seit l&#228;ngerem, seit 1999, richtig?</p>
<p><strong>Farage:</strong> Ja, ich hatte kein einziges graues Haar am Kopf, war jung und optimistisch, als ich durch das Tor schritt. Tats&#228;chlich kam ich dazu, ohne jemals vorher in der Politik involviert zu sein. Ich wollte nicht in der Politik t&#228;tig sein, ich war ein Gesch&#228;ftsmann, ich arbeitete in der City of London als H&#228;ndler f&#252;r Kupfer, Aluminium und &#228;hnliche Produkte. So reiste ich auch viel durch das Rheinland und der Ruhr in Deutschland in all den Jahren, um Gesch&#228;fte zu machen. Ich wurde in der Politik t&#228;tig, weil ich meinte, die politische Klasse in Grossbritannien hat grunds&#228;tzlich aufgegeben, sie haben ihr R&#252;ckgrad verloren. Und oft wenn ich Menschen privat traf sagten sie zu mir, selbstverst&#228;ndlich Nigel, ich bin mit dem was du sagst einverstanden, aber ich darf nichts sagen und nichts tun. Ich dachte das w&#228;re emp&#246;rend, deshalb ging ich in die Politik in den 90ger Jahren, half die UK Independence Party (UKIP) zu gr&#252;nden und schreite seit dem kr&#228;ftig voran.</p>
<p>Wenn man es sich &#252;berlegt, haben wir erstaunliche Fortschritte gemacht, weil wir aus dem Nichts kamen und jetzt zu den europ&#228;ischen Wahlen im Juni vergangenes Jahr, zweite in ganz Grossbritannien wurden. So ist es eine fantastische Reise geworden. Wir haben die Mehrheit hinter uns und durch die st&#228;ndigen Botschaften die wir verk&#252;nden und durch gewisse Medien, sogar etablierte Medien, die sich gedreht haben und kritischer geworden sind, die &#246;ffentliche Meinung immer st&#228;rker auf unserer Seite. Das ist sehr erfreulich.</p>
<p><strong>Freeman:</strong> Ja, Ihre Einstellung ist sehr positiv und dass Sie die St&#228;rke haben die Wahrheit zu sagen.</p>
<p><strong>Farage:</strong> Ja, das ist sehr wichtig und ich sage Ihnen warum es wichtig ist. Die neuen Vereinigten Staaten von Europa werden geschaffen, ohne der Zustimmung der europ&#228;ischen V&#246;lker. Das letzte Mal wo wir dieses Ph&#228;nomen in Europa gesehen haben, lief unter dem Namen Jugoslawien, wo wir einen k&#252;nstlichen Staat schufen, ohne die Serben und Kroaten und die anderen zu fragen, ob sie das &#252;berhaupt wollten. Wir haben es getan im falschen Glauben, wenn man alle unter einer Flagge, einer Hymne und einer W&#228;hrung zusammenf&#252;gt, wird es Frieden und keine Kriege mehr geben. Gut, Jugoslawien wurde unter Tito und dem Kommunismus zusammengehalten, aber als er weg war, sahen wir diese schrecklichen B&#252;rgerkriege und Massaker, als die einzelnen Nationen um ihre eigene Unabh&#228;ngigkeit rangen. </p>
<p>Und der Grund warum ich so hart k&#228;mpfe ist, weil ich leidenschaftlich daran glaube, wenn wir nicht eine demokratische L&#246;sung bekommen, zu dem sich Europa hinverwandelt, dann f&#252;rchte ich f&#252;r unsere Kinder und Enkelkinder. Wie gesagt, der europ&#228;ische Kontinent wird sonst in kleine Aufst&#228;nde und B&#252;rgerkriege aufgehen. Denn sehen Sie, wenn man den Menschen die M&#246;glichkeit weg nimmt, ihre eigene Zukunft durch die Wahlurne zu gestalten und die Demokratie damit verschwunden ist, dann bleibt ihnen nur der Ungehorsam &#252;brig. Deshalb k&#228;mpfe ich so hart wie ich es tue. </p>
<p><strong>Freeman:</strong> Ja, das ist eine sehr gute Analyse. Das bedeutet, sonst baut sich der Druck wie in einem Dampfkochtopf auf, meine Sie das?</p>
<p><strong>Farage:</strong> Ja, stellen Sie sich vor, wir w&#228;ren heute in Griechenland. Es spielt heute gar keine Rolle mehr, ob man dort die Konservativen oder die Sozialisten w&#228;hlt, denn das ist irrelevant. Denn man hat weder eine Kontrolle &#252;ber die Zinsen, noch &#252;ber die Wirtschaft. Ein europ&#228;ischer Kommissar taucht ab und zu auf und befiehlt was man zu tun hat. Er sagt wie viel man f&#252;r die Renten ausgeben oder nicht ausgeben darf. Man ist praktisch ein Protektorat dieses EU-Regimes geworden und man kann nichts mehr &#252;ber die Wahlurne bestimmen. Deshalb ist es kein Wunder, dass wir Gewalt auf den Strassen von Griechenland sehen. </p>
<p>Ich will aber hier betonen, ich bef&#252;hrtworte nicht so was, ich m&#246;chte nicht, dass es gewaltsam wird, das ist das letzte was ich will. Aber man kann den Menschen das nicht vorwerfen. </p>
<p>Deshalb gibt es Demokratie, so funktioniert sie. Auch wenn man mit der Arbeit einer Regierung nicht einverstanden ist, weis man, bei der n&#228;chsten Wahl kann man f&#252;r eine Ver&#228;nderung k&#228;mpfen, ein fantastisches Sicherheitsventil. Deshalb, in der ganzen Menschheitsgeschichte und der Geschichte Europas, wenn man eine Demokratie hat, dann hat man eine gesunde Situation. Erst wenn die Demokratie zusammenbricht und die Menschen nicht mehr die Macht haben, dann l&#228;uft es schief.</p>
<p><strong>Freeman:</strong> Ja, wenn wir Griechenland anschauen, die wollen eine bargeldlose Gesellschaft und v&#246;llig neue einschr&#228;nkende Gesetze einf&#252;hren. F&#252;r mich sieht es aus, wie wenn die Krise in Griechenland dazu benutzt wird, um radikale &#196;nderungen durchzusetzen, ein Modell der Zukunft f&#252;r ganz Europa.</p>
<p><strong>Farage:</strong> Ja, das ist richtig. Wenn man zur&#252;ckgeht in die 50ger Jahre, zum Hauptarchitekten dieses europ&#228;ischen Projekts, zu Jean Monnet, er schrieb im Jahre 1951 &#252;ber ein Ph&#228;nomen, was er die „n&#252;tzliche Krise“ nannte.  Wenn es eine Krise gibt, dann sind Politiker und Staatsf&#252;hrer wie gel&#228;hmt, starren wie Hasen in die Scheinwerfer. Und Monne schrieb, das ist die Chance um das europ&#228;ische Projekt voranzutreiben. Und das passiert jetzt, w&#228;hrend diese griechische Trag&#246;die sich abspielt, benutzt die EU sie um die zentrale Wirtschaftsregierung durchzusetzen. Genau das passiert jetzt. </p>
<p>Aber ich glaube es ist unm&#246;glich f&#252;r Deutschland und Griechenland im gleichen W&#228;hrungssystem zu sein. Die Volkswirtschaften sind einfach zu verschieden. Ich bin froh, dass wir in Grossbritannien den Kampf dagegen gewonnen haben. </p>
<p><strong>Freeman:</strong> Wie sehen Sie die Zukunft des Euro, wo es so einen grossen Unterschied in den Volkswirtschaften gibt? Der Euro steht unter Stress, wenn man sich Portugal, Spanien, Italien usw. anschaut. Glauben Sie, der Euroraum wird wie bisher weiterbestehen oder werden einige dieser L&#228;nder gezwungen sein aus dem Euro aussteigen, um die Souver&#228;nit&#228;t &#252;ber ihre Finanzpolitik wieder zu gewinnen? </p>
<p><strong>Farage:</strong> Ich habe keine Zweifel, sogar wenn Griechenland gerettet wird diese Woche, und es sieht danach aus, dann wird es nicht die letzte Rettungsaktion sein. Warum soll &#8230; und ich wiederhole &#8230; warum soll der deutsche Steuerzahler f&#252;r die n&#228;chsten zehn Jahre die Rechnung zahlen, wegen der Fehler der Politiker. Ich glaube nicht, dass sie das tun wollen. Und ich glaube wenn Griechenland dann gerettet ist, auch wenn es ihnen kurzfristig hilft, wird es nicht das langfristige fundamentalen Probleme l&#246;sen, n&#228;mlich, sie sind in der falschen W&#228;hrungsunion. </p>
<p>Ich kann Ihnen nicht sagen wann das passieren wird, aber ich bin sicher wie ich nur sein kann, dass bevor neue L&#228;nder zum Euro hinzukommen, wird es welche geben die ihn verlassen.  </p>
<p><strong>Freeman:</strong> Dar&#252;ber wird viel gesprochen, denn vorher, als sie noch ihre eigenen W&#228;hrungen hatten, konnten sie &#252;ber Abwertung ihre Finanzsituation selber steuern. Jetzt kontrolliert Frankfurt alles. </p>
<p><strong>Farage:</strong> Das ist richtig und es wird einfach nicht funktionieren. Wissen Sie, ich habe lange genug Commodities gekauft und verkauft um zu wissen, wenn Regierungen meinen sie k&#246;nnen den Preis festsetzen, dann bekommen sie das nie und niemals hin. </p>
<p><strong>Freeman:</strong> Was schlagen sie vor, was soll die Bev&#246;lkerung tun? Sie sind ein gutes Beispiel, in dem Sie sich entschieden haben in die Politik zu gehen, um eine Ver&#228;nderung zu bewirken. Haben Sie einen Vorschlag was man tun soll?</p>
<p><strong>Farage:</strong> W&#228;hlt keine Parteien die das angerichtet haben. W&#228;hlt nicht diejenigen, die euer Geld benutzen um Griechenland zu retten. W&#228;hlt keine Parteien welche den Lissabon-Vertrag durchgedr&#252;ckt haben. Entzieht ihnen eure Unterst&#252;tzung und sucht politische Alternativen. So einfach ist das. Jetzt werden Sie sagen, aber diese Alternativen gibt es nicht, dann geht raus und erschafft sie selber. </p>
<p><strong>Freeman:</strong> So wie Sie es gemacht haben.</p>
<p><strong>Farage:</strong> Ganz genau und in &#214;sterreich sehen wir durch die Resultate bei der Europawahl, die euroskeptischen Parteien haben einen Zulauf dort und das ist gut so. </p>
<p><strong>Freeman:</strong> Was empfehlen Sie den Schweizern? Wir haben versucht die EU fern zu halten, aber unsere Politiker w&#252;rden am liebsten das Land nach Br&#252;ssel verkaufen.</p>
<p><strong>Farage:</strong> Selbstverst&#228;ndlich machen sie das, denn es ist der Traum aller Karrierepolitiker. Das europ&#228;ische Projekt wird von ihnen allen unterst&#252;tzt, weil es ihnen die Pfr&#252;nde und einen Job f&#252;rs Leben garantiert. Das Schweizer Volk hat sich als sehr vern&#252;nftig gezeigt, denn beim letzte Referendum &#252;ber dieses Thema glaube ich haben 78 Prozent Nein dazu gesagt. Ich bin zu tiefst eifers&#252;chtig auf die Schweizer Situation, ihr seid frei bilaterale Vertr&#228;ge mit wen immer ihr in der Welt wollt auszuhandeln. Ihr seid in einer viel besseren Lage als Grossbritannien und ich glaube, das Schweizer Volk wird weiterhin den Karrierepolitikern Widerstand leisten. </p>
<p><strong>Freeman:</strong> Wenn ich h&#246;re was unsere Aussenministerin Calmy-Rey sagt, dann merke ich, die w&#252;rde sich sofort Br&#252;ssel unterwerfen und die findet auch noch den Oberglobalisten Henry Kissinger bewundernswert. Das ist unglaublich! </p>
<p>(Anmerkung: Wie ich aus sicherer Quelle erfahren habe, hat Bundesr&#228;tin Calmy-Rey anl&#228;sslich der letzten Weihnachtsfeier bei ihrer internen Ansprache vor den ganzen Bediensteten des Aussenministeriums gesagt, die Schweiz muss in die EU und Henry Kissinger ist ihr grosses Vorbild. Meiner Meinung nach m&#252;sste sie wegen dieser Aussage sofort wegen Landesverrat des Amtes enthoben werden!)</p>
<p><strong>Farage:</strong> Ich weis, ich weis, nur ihr habt ein tolles System, denn die k&#246;nnen euch das nicht antun, ohne das es ein Referendum gibt. Und einer der Kampagnen f&#252;r die wir uns als Independence Party einsetzen, wir m&#246;chten ein &#228;hnliches System in Grossbritannien haben, damit wir ein Referendum bei wichtigen Themen einleiten k&#246;nnen. Deshalb, die Schweiz ist in einer guten Position, die Politiker k&#246;nnen euch nicht st&#228;ndig bel&#252;gen und betr&#252;gen, so wie sie es mit uns gemacht haben. </p>
<p>Fortsetzung folgt &#8230;
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<p></p><p><hr /></p><p>
<h5>Quelle: <a href="http://feedproxy.google.com/~r/SchallUndRauch/~3/lnbbqTdrJi8/interview-mit-nigel-farage.html">Alles Schall und Rauch</a></h5><br />
</p><p>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kirchen erkennen, dass der Islamophobievorwurf nur ein Propaganda-Trick ist</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 13:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Katholiken-Bashing hat auch was gutes: Die Kirche wird gezwungen, seine Position zu revidieren, sich darauf zu besinnen, wo sie hingeh&#246;rt, auf welche Schichten sie sich verlassen kann, f&#252;r welche Themen sie sich einsetzen mu&#223;.  Man hatte zuletzt sich ausgiebig bem&#252;ht, sich den politschwulen Meinungsdiktatoren aus den Medien u. &#228;. anzubiedern, denn in den letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von <a href="http://www.kybeline.com/2010/03/14/kirchen-erkennen-dass-der-islamophobievorwurf-nur-ein-propaganda-trick-ist/">Kybeline</a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Katholiken-Bashing hat auch was gutes: Die Kirche wird gezwungen, seine Position zu revidieren, sich darauf zu besinnen, wo sie hingeh&#246;rt, auf welche Schichten sie sich verlassen kann, f&#252;r welche Themen sie sich einsetzen mu&#223;.  Man hatte zuletzt sich ausgiebig bem&#252;ht, sich den politschwulen Meinungsdiktatoren aus den Medien u. &#228;. anzubiedern, denn in den letzten Jahren war man davon &#252;berzeugt: Wer die Medien beherrscht, beherrscht die Welt. Noch voriges Jahr plapperte der niederl&#228;ndische<a href="http://parteigruendung.myblog.de/parteigruendung/art/195744464/Warum-Gott-nicht-gleich-Allah-nennen-Bischof-von-Breda"> Bischof von Breda, Tiny Muskens</a>, munter fr&#246;hlich, dass er zum Allah betet. Und andere hirnlose Multikultipriester wollten in diesem heidnischen Reigen mit teilhaben, indem sie ihre Kirchen &#8211; unsere Kirchen! &#8211; um die Wette von den Moslemmigranten entweihen lie&#223;en. <span id="more-12244"> </span></p>
<p style="text-align: justify;">Nun m&#252;ssen die Katholiken auf einmal erkennen, dass die polit<span style="text-decoration: line-through;">korrekten</span> (politschwulen) Meinungsdiktatoren sie in diesem Multikulti-Miteinander h&#246;chstens als Pr&#252;gelknaben haben wollen, als Schie&#223;budenfiguren, die man dauernd mit Dreck bewerfen kann. So besinnt sich die Kirche heute vermehrt auf die Belange der vergessenen grauen Sch&#228;fchen und widmet sich solchen Themen: Islamophobie als von den Medien verpasster Maulkorb:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>Ein schillerndes Schlagwort – die sogenannte „Islamophobie“ (die Angst vor dem Islam) – geistert durch die Medien. Selbst in den deutschen Feuilletons und in Talkshows wird damit versucht, Kritik am Islam durch absurde Vergleiche unm&#246;glich zu machen.</p>
<p>Maulk&#246;rbe werden verteilt und Islamkritiker in die Ecke von Hasspredigern, Rassisten und Antisemiten gestellt. Da „Phobien“ etwas mit krankhafter Wahrnehmung und angstbesetzter Einbildung zu tun haben m&#252;ssen, soll wohl angenommen werden, dass alle, denen dieser Makel der „Islamophobie“ angehaftet wird, nicht ganz normal sein k&#246;nnen und einer nachhaltigen Therapie bed&#252;rfen. In was f&#252;r einer Welt aber w&#252;rden wir heute noch leben, wenn nicht wahrheitsliebende M&#228;nner und Frauen, von Sokrates bis Bonhoeffer, den Mut aufgebracht h&#228;tten, konstruktive Religions- und Ideologiekritik zu &#252;ben?</p>
<p>Islamophobie gleich Antisemitismus?</p>
<p>Der Begriff „Islamophobie“ wird kontrovers diskutiert. Er wird aber schon l&#228;nger von islamischen Organisationen und Interessenvertretern als Mittel zur Tabuisierung von Kritik am Islam &#252;berhaupt eingesetzt. So hat der t&#252;rkische Ministerpr&#228;sident schon 2005 sich im Europarat bem&#252;ht, Islamophobie in gleicher Weise wie Antisemitismus zu &#228;chten. Nach dem Schweizer Minarett-Referendum vom November sagte er, Islamophobie sei wie Antisemitismus „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Bei einem Treffen der Au&#223;enminister der Organisation der islamischen Konferenz im Mai 2007 in Islamabad haben sich diese erdreistet, „Islamophobie“ als die „schlimmste Form des Terrorismus“ zu bezeichnen. Hohe islamische Geistliche meinen sogar, wer den Islam kritisiere, gef&#228;hrde den Weltfrieden.</p>
<p>Weder Feindbild noch Wunschbild</p>
<p>Wo aber eine solche Haltung propagiert wird, ist der Weg in eine freiheitliche demokratische Zivilgesellschaft noch recht lang und steinig. Gerade aber, weil dieses geschichtlich hart erk&#228;mpfte Gut nicht verloren gehen darf und die W&#252;rde jedes einzelnen Menschen unantastbar bleiben muss, k&#246;nnen und d&#252;rfen wir nicht darauf verzichten, auch kritische Fragen an den real existierenden Islam in Geschichte und Gegenwart zu stellen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass wir weder einem „Feindbild Islam“ noch einem „Wunschbild Islam“ erliegen.</p>
<p>Zeitgeistbedingt geht der moderne Mensch aber wohl von der Annahme aus, alle Religionen seien mehr oder weniger nur kulturell bedingte „Blaupausen“ ein und derselben Grundstruktur des Religi&#246;sen, so dass auch der Islam mit etwas verst&#228;ndnisvoll entgegenkommendem Dialog und mit gutem Willen sich bald den europ&#228;ischen Gegebenheiten anpasse. Islamkritik wird in diesem erhofften multikulturellen „Kulturbiotop“ als St&#246;rfaktor empfunden. Manchen tut wohl auch noch leid, dass angesichts der global vernetzen Medienlandschaft es nicht mehr so gut wie fr&#252;her gelingt, mangelnde Religionsfreiheit und die Situation vom Minderheiten in islamischen L&#228;ndern als ein Ph&#228;nomen darzustellen, das eigentlich nichts direkt mit dem Islam zu tun habe und dar&#252;ber auch m&#246;glichst nicht viel berichtet werden sollte, um den Dialog nicht zu st&#246;ren.</p>
<p>Wie der Islam mit Kritikern umgeht</p>
<p>Kann man aber in einer globalisierten Welt ausblenden, was da geschieht, wo der Islam das Sagen hat, und wie er dort mit Minderheiten, Abweichlern und Kritikern in den eigenen Reihen umgeht? Wie ehrlich sind wir eigentlich? Nicht die „political correctness“, sondern die Wahrheit in Liebe macht uns frei. Dies sollten wir in der Passionszeit nicht vergessen.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der Autor dieses lesenswerten Artikels im<a href="http://www.kath.net/detail.php?id=25953"> Kath.Net</a> ist &#252;brigens ein evangelischer Theologe:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Der Autor, Kirchenrat i. R. Albrecht Hauser (Korntal bei Stuttgart), ist 2. Vorsitzender des Instituts f&#252;r Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz.)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Leider wird es noch ein wenig dauern, bis diese ideologische Wende innerhalb der Kirche sich durchsetzt und auch das Bodenpersonal erreicht.</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.kybeline.com/2010/03/14/kirchen-erkennen-dass-der-islamophobievorwurf-nur-ein-propaganda-trick-ist/">Europ&#228;ische  Werte</a></h5>
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		<title>Israel: US-finanzierter Landraub sch&#252;rt Terrorismus gegen den Westen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Geierschreck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter der republikanischen Bush-Regierung konnten die israelischen  Rechten ihren  Landraub in den Pal&#228;stinenser-Gebieten mit US-Finanzierung fortsetzen,  wenn sie  nur stereotyp ihre &#8220;Verhandlungsbereitschaft&#8221;  verk&#252;ndeten. Nach den ersten Warnungen durch die neue demokratische  Obama-Regierung waren sie zumindest zu einem vorl&#228;ufigen Baustopp  bereit. Dazu  schreibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von <a href="http://www.readers-edition.de/2010/03/14/israel-us-finanzierter-landraub-schuert-terrorismus-gegen-den-westen/">Geierschreck</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Links und Rechts im israelischen Parlament</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unter der republikanischen Bush-Regierung konnten die israelischen  Rechten ihren  Landraub in den Pal&#228;stinenser-Gebieten mit US-Finanzierung fortsetzen,  wenn sie  nur stereotyp ihre “Verhandlungsbereitschaft”  verk&#252;ndeten. Nach den ersten Warnungen durch die neue demokratische  Obama-Regierung waren sie zumindest zu einem vorl&#228;ufigen Baustopp  bereit. Dazu  schreibt der SPIEGEL vom 8.3.2010 unter der &#220;berschrift <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,682310,00.html"> “Israels Siedlungsbau gef&#228;hrdet neue Nahost-Gespr&#228;che”</a>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><em>Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte zugesagt, f&#252;r  zehn Monate keine Neubauten im  Westjordanland zu genehmigen. Lediglich die Arbeiten an 3000 bereits im  Bau  befindlichen Wohnungen sollten fortgesetzt werden. Das Moratorium f&#252;r  den  Siedlungsbau war auf Druck Washingtons zustande gekommen… </em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">SPIEGEL und Stern setzen ihre Artikel fort mit dem Verweis  auf die Proteste der israelischen Friedensbewegung gegen die  Selbstbedienung der  israelischen Landr&#228;uber auf Kosten der Pal&#228;stinenser:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><em>Mit der am Montag erteilten  Baugenehmigung br&#252;skiert Jerusalem deshalb auch die USA, deren  Vizepr&#228;sident Joe  Biden am Montag in Israel erwartet wurde. “Die israelische Regierung  empf&#228;ngt  den US-Vizepr&#228;sidenten mit einer klaren Demonstration, dass sie kein  echtes  Interesse daran hat, den Friedensprozess voranzubringen”, kritisierte  die  israelische Friedensbewegung Peace Now am Montag. </em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">(Sh. <a href="http://www.stern.de/politik/ausland/israel-brueskiert-usa-fortfuehrung-des-siedlungsbaus-1549378.html"> “Israel br&#252;skiert USA –Fortf&#252;hrung des Siedlungsbaus”</a>, stern.de, 9.3.2010.)</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen geht es aber nicht nur um die Fertigstellung der  3000 illegalen Wohnungen im Westjordanland, sondern um die  Baugenehmigung f&#252;r  weitere 1600 Wohnungen und (lt. Haaretz vom 10.3.2010) sogar um die  Genehmigung  von 50.000 zus&#228;tzlichen israelischen Wohneinheiten, &#252;berwiegend im  j&#252;dischen  Bezirk des besetzten Ost-Jerusalem. (Sh. <a href="http://derstandard.at/1267743803017/Israel-plant-50000-Wohnungen"> “Israel plant 50.000 Wohnungen &#8211; Bauten in Ostjerusalem gef&#228;hrden  Friedensprozess”</a>, derstandard.at, 11.3.2010.) Daf&#252;r wird dort Platz  geschaffen durch die Zerst&#246;rung von Pal&#228;stinenser-Wohnungen. “60.000  Pal&#228;stinenser in Ostjerusalem sind daher von Obdachlosigkeit bedroht.”  (Sh. <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4278441,00.html"> “ISRAEL – Jeden Tag werden H&#228;user zerst&#246;rt”</a>, dw-world.de,  25.5.2009.) Auch  die Proteste des Israelischen Komitees gegen H&#228;userzerst&#246;rungen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Israeli_Committee_Against_House_Demolitions">ICAHD</a>)   und ihres Mitbegr&#252;nders, des israelisch-amerikanischen  Ethnologie-Professors <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeff_Halper"> Jeff Halper</a>, sind erfolglos (sh. ebd.).</p>
<p style="text-align: justify;">Die urspr&#252;ngliche Verk&#252;ndung des zehnmonatigen Baustopps  konnte die Obama-Regierung offenbar erreichen durch glaubhafte Drohung  mit einem  Ende ihrer j&#228;hrlichen Milliardenhilfen f&#252;r das israelische Milit&#228;r und  sonstige  Zwecke. Inzwischen klingen die Worte von US-Vizepr&#228;sident Joe Biden  schon wieder  eher nach Fortsetzung der Bush-Politik unter dem Druck der  neokonservativen  Republikaner in den USA (sh. <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/nahost414.html"> “US-Vizepr&#228;sident Biden zu Besuch in Israel &#8211; ’Unzerbrechliche  Freundschaft’ auf  der Probe”</a>, tagesschau.de, 11.3.2010). Auch von den  Neokonservativen in  Deutschland ist nicht viel mehr als ein Mitl&#228;ufer-Druck im zahnlosen  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nahost-Quartett"> Nahost-Quartett</a> zu erwarten. So schrieb der israelische Publizist  Uri Avnery  am 5.12.2009 &#252;ber die deutsche Moderatoren-Rolle unter der &#220;berschrift:  “Der  Gipfel von Kitsch” (sh. <a href="http://www.uri-avnery.de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&amp;cntnt01articleid=64&amp;cntnt01origid=15&amp;cntnt01returnid=15&amp;cntnt01returnid=15"> uri-avnery.de</a>):</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><em>Benyamin Netanyahu und zehn seiner Minister sollten eine gemeinsame  Kabinettsitzung mit  Angela Merkel und zehn ihrer Minister aus ihrem deutschen Kabinett  halten.<br />
Wof&#252;r? Um Deutschlands Liebe zu Israel zu demonstrieren. Im letzten Augenblick meldete Netanyahu, er sei krank; das Treffen wurde  gestrichen. Ich  nehme an, dass Netanyahu dar&#252;ber nicht sehr traurig war. Wozu brauchte  er dies?  Die israelische Regierung erh&#228;lt sowieso alles aus Deutschland, was sie  sich  w&#252;nscht…<br />
Nat&#252;rlich  muss eine Regierung mit Regierungen verhandeln. Die deutsche Regierung  muss mit  der israelischen Regierung verhandeln. Aber von da bis zum kitschigen  Verhalten  wie einer gemeinsamen Kabinettssitzung ist ein gro&#223;er Schritt. </em></p></blockquote>
<dl class="bild" style="text-align: justify;">
<dt><img class="aligncenter" src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/wtc3.jpg" alt="" width="206" height="260" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p style="text-align: justify;">Durch  die indirekte Finanzierung des Land- und Wasserraubes sch&#252;ren diese  Neokonservativen den Terrorismus gegen sich und gegen Europa, aber auch  in  Afghanistan, Pakistan, im Irak, in der gesamten muslimischen Welt und  nat&#252;rlich  auch in Israel, das gegen diese selbst mitverursachte Gewalt die Mauer  baute,  vorzugsweise auf Pal&#228;stinenserland, und es damit bis zur Unbewohnbarkeit   zerst&#252;ckelte. Die Milliarden-Hilfen  aus den USA und die Hilfsgelder aus  Europa  fordern also am Ende zahllose Menschenleben und ziehen Hunderte von  Milliarden  nach sich durch die Kosten der Kriege in Afghanistan und dem Irak. In  der  gesamten islamischen Welt beruft sich die Gegengewalt auf diese  Zust&#228;nde. Sie  erm&#246;glichen  au&#223;erdem den 	  islamfeindlichen Islamisten im Iran, ihre Bev&#246;lkerung  gegen Israel noch weiter aufzuhetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die folgende Landkarte der 		<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Israelische_Siedlung"> “israelischen Siedlungen”</a> findet man auch mit Plus-Zoom bei  Wikipedia.org und &#8211; in einer &#228;lteren PDF-Version mit  		sehr hoher Aufl&#246;sung &#8211; als “Map of Jewish Settlements in the West  Bank,  		May 2002″ unter <a href="http://www.btselem.org/English/Maps/Index.asp"> btselem.org</a>. 		(Siehe auch <a href="http://www.rossaepfel-theorie.de/Land-_und_Wasserraub.htm"> rossaepfel-theorie.de/Land-_und_Wasserraub.htm</a>.)</p>
<dl class="bild" style="text-align: justify;">
<dt><img class="aligncenter" src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/wbad.jpg" alt="" width="156" height="260" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p style="text-align: justify;">Die  Zerst&#252;ckelung des Pal&#228;stinenserlandes betrifft nicht nur die  		grenznahen Gebiete im Westjordanland, die durch den schn&#246;rkeligen  		Mauer-Verlauf nicht nur von Israel, sondern auch von den &#252;brigen  		Pal&#228;stinensergebieten abgeschnitten werden und so als derzeit  		unbewohnbare Gebiete irgendwann von Israel &#252;bernommen werden k&#246;nnen.  Es  		geht auch um die grenzfernen israelische Siedlungen in so gro&#223;er Zahl  		und so ausgew&#228;hlter Lage, dass sie einer allm&#228;hlichen &#220;bernahme der  		pal&#228;stinensischen Restgebiete Vorschub leisten.Zum Wasserraub der Israelis in den Pal&#228;stinensergebieten  berichtet DIE ZEIT &#252;ber eine Untersuchung von Amnesty International:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><em>Der Untersuchung zufolge fordert Israel mehr als 80 Prozent der Vorr&#228;te  aus einem  Grundwasserbecken unter dem Westjordanland. Den Pal&#228;stinensern hingegen  w&#252;rden nur 20 Prozent  zugestanden. Das Becken “Mountain Aquifer” ist laut amnesty die einzige  Wasserquelle f&#252;r die  Pal&#228;stinenser im Westjordanland, w&#228;hrend Israel auch noch das gesamte  verf&#252;gbare  Wasser aus dem Jordan bezieht. Daraus resultiere ein viermal h&#246;herer  Pro-Kopf-Verbrauch: W&#228;hrend jeder Israeli pro Tag durchschnittlich 300  Liter zur  Verf&#252;gung habe, st&#252;nden auf pal&#228;stinensischer Seite t&#228;glich nur 70 Liter  pro  Person zu Buche… </em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">(Sh. <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-10/amnesty-israel-palaestinenser-wasser"> “Amnesty kritisiert israelische Wasserpolitik”</a>, zeit.de, 27.10.2009, und <a href="http://www.amnesty.org/en/news-and-updates/report/israel-rations-palestinians-trickle-water-20091027"> “ISRAEL RATIONS PALESTINIANS TO TRICKLE OF WATER”</a>, amnesty.org,   27.10.2009; entnommen aus <a href="http://www.rossaepfel-theorie.de/Land-_und_Wasserraub.htm"> rossaepfel-theorie.de/Land-_und_Wasserraub.htm</a>.)</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Israel-Hilfe aus Deutschland und Europa geh&#246;rt auf  den Pr&#252;fstand, solange der Land- und Wasserraub anh&#228;lt, denn Deutschland  hat  nicht nur eine schreckliche Schuld gegen&#252;ber den &#220;berlebenden des  Holocausts und  ihren Kindern in Israel, sondern auch gegen&#252;ber den Pal&#228;stinensern, die  durch  die Folgen des Holocausts von ihrem Land vertrieben werden. Die Tabus  d&#252;rfen  nicht dazu f&#252;hren, dass die israelischen Rechten und Rechtsextremisten  gegen die  humanit&#228;re Linke abgeschirmt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die neuen Siedlungen im Pal&#228;stinenserland werden vor allem  errichtet infolge der sp&#228;teren Zuwanderung aus der ehemaligen  Sowjetunion. Sie  w&#252;rden dort von den Pal&#228;stinensern vielleicht sogar als  Konjunkturprogramm  geduldet, wenn man ihnen akzeptable Gegenleistungen b&#246;te und die Mauer  beseitigte oder auf israelisches Gebiet verlagerte.</p>
<p style="text-align: justify;">In Israel ist es so wie in allen Staaten mit rechten und  linken Parteien. Diese neigen eher zur Humanit&#228;t und jene bevorzugen die   Brachialgewalt nach au&#223;en und den Raubtierkapitalismus.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel f&#252;r das Gewaltpotenzial sind auch die vielen  toten Zivilisten und die Zerst&#246;rungen im Gaza-Streifen als Folge dieser  Politik  (sh. dazu den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldstone-Bericht"> Goldstone-Bericht</a> des UN-Menschenrechtsrats und <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Goldstone-vermutet-Verbrechen-gegen-die-Menschlichkeit/story/22889604"> “Goldstone vermutet Verbrechen gegen die Menschlichkeit”</a>,  tagesanzeiger.ch,  29.9.2009, ).  Zu Tunnelbauten von dort nach &#196;gypten sagte der  UN-Koordinator  f&#252;r humanit&#228;re Eins&#228;tze, John Holmes:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><em>Es sei zwar schlecht, dass es Hunderte von Tunneln gebe, die die  Blockade umgehen, doch k&#246;nnten  die Menschen im Gazastreifen ohne sie kaum &#252;berleben. Denn durch die  Tunnel k&#228;men  wichtige G&#252;ter wie Lebensmittel und Arznei in das abgeriegelte Gebiet. </em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">(Sh. <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Israelische-Luftangriffe-im-Gazastreifen/story/23794860"> “Israelische Luftangriffe im Gaza-Streifen”</a>, tagesanzeiger.ch,  12.3.2010.)</p>
<p style="text-align: justify;">Auch hier zeigt sich wieder der Gegensatz zwischen “Links  und Rechts im israelischen Parlament” (sh. oben), denn “Israel erlebt  eine  rechtsextreme Hetzkampagne, die manche Beobachter an die McCarthy-Zeit  in den  USA erinnert. Dabei geht es erneut um den Goldstone-Bericht zum  Gazakrieg”. Die  Hetze der Rechten richtet sich diesmal gegen “Naomi Chazan, eine  63-j&#228;hrige  Politologieprofessorin und fr&#252;here Knessetabgeordnete der linken  Meretz-Partei”  und Pr&#228;sidentin des humanit&#228;ren New Israel Funds, einer NGO, die die  israelische  Brachialgewalt kritisiert (sh. <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Wenn-Kritik-als-Landesverrat-angesehen-wird/story/14058381"> “Wenn Kritik als Landesverrat angesehen wird”</a>, tagesanzeiger.ch,  1.1.2010).  Weiter hei&#223;t es dort:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><em>Urheber dieser Kampagne ist die  Organisation Im Tirtzu (nach Theodor Herzls «Wenn Ihr wollt» ist es kein  M&#228;rchen  &#252;ber den k&#252;nftigen j&#252;dischen Staat) unter ihrem Gr&#252;nder Ronen Shoval. In  den  Zeitungen erschienen Anfang Februar Anzeigen von Im Tirtzu, die Naomi  Chazan mit  einem Horn an der Stirn zeigen, was sonst zum Repertoire von Antisemiten  geh&#246;rt.  Ausserdem ist das hebr&#228;ische Wort f&#252;r Fonds und Horn dasselbe…</em></p>
<p>&#220;berdies hat die rechtsgerichtete «Jerusalem Post» Naomi Chazan nach  vierzehn Jahren als  Kolumnistin gek&#252;ndigt, und vor ihrem Haus wurde lautstark demonstriert.  Am  bedenklichsten aber ist, dass das staatliche Presseamt einen Artikel des   Massenblatts «Maariv» an Auslandkorrespondenten weiterleitete, der  Chazan  beschuldigt, die Agenda der Hamas und des Iran zu betreiben. Und der  Rechtsausschuss der Knesset will jetzt untersuchen lassen, wieweit und  welche  israelischen NGOs vom Ausland mitfinanziert werden.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Statt dessen sollte der “Rechtsausschuss der Knesset”  zun&#228;chst einmal die Finanzierung der Regierungskriminalit&#228;t in  Milliardenh&#246;he  durch die USA und Europa publik machen. Die Ausf&#228;lle der israelischen  Rechten  erinnern auch an die Hetze gegen die deutsche LINKE  (sh. <a href="http://www.rossaepfel-theorie.de/Linksbuendnis.htm"> rossaepfel-theorie.de/Linksbuendnis.htm</a> und an den Missbrauch des  Medienkapital hierzulande (sh. <a href="http://www.rossaepfel-theorie.de/Meinungskauf/Demokratie-Kauf.htm"> “Meinungskauf – Demokratie und Plutokratie”</a>,   rossaepfel-theorie.de/Meinungskauf/Demokratie-Kauf.htm).</p>
<p style="text-align: justify;">Die israelische Friedensbewegung protestiert schon seit  vielen Jahren gegen diese zunehmende Macht&#252;bernahme durch die Profiteure  der  US-Milit&#228;rhilfe und der Kapitalmacht in ihrem Land.</p>
<p style="text-align: justify;">Dagegen sind die Konservativen auf die Konservierung ihrer  Privilegien bedacht und forcieren zusammen mit den Rechtsradikalen den  fortgesetzten Land- und Wasserraub. Unterst&#252;tzt werden sie dabei  wiederum von  den Neokonservativen in den USA. Der Neokonservatismus ist wie der  Neoliberalismus weniger auf die Bewahrung von menschlichen Werten als  auf die  Konservierung und den Ausbau von Vorteilen zu Lasten der  Umverteilungsopfer  bedacht, wobei sich der Neoliberalismus gegen diesen  Begriff wendet und  sich  v&#246;llig zu Unrecht noch auf die urspr&#252;nglich emanzipatorischen Ideale der   Liberalen beruft (sh. zum Begriff des Neoliberalismus: <a href="http://www.rossaepfel-exkurse.de/"> rossaepfel-exkurse.de</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Sogar der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert  diesmal die Exzesse der rechtslastigen israelischen Politik:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong> <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/siedlungsplaene-zentralrat-der-juden-kritisiert-israel;2544130"> “SIEDLUNGSPL&#196;NE &#8211; Zentralrat der Juden kritisiert Israel”</a><br />
als “formidable Fehlleistung” und “falsches Signal zur falschen Zeit”<br />
</strong> (lt. Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland),  handelsblatt.com, 11.3.2010).</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Auch israelische Regierungsmitglieder kritisieren, dass der  Landraub diesmal “zum falschen Zeitpunkt” kommt, weil gerade der  US-Vizepr&#228;sident Joe Biden den Scheindialog mit den Pal&#228;stinensern  wiederbeleben  will und davon wom&#246;glich auch die weitere Finanzierung des Land- und  Wasserraubes durch die USA abh&#228;ngt.</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.readers-edition.de/2010/03/14/israel-us-finanzierter-landraub-schuert-terrorismus-gegen-den-westen/">Readers  Edition</a></h5>
<p style="text-align: center;"></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-37" >
	<tr>
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	</tr>
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</p>
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		<title>Die deutsche Staatskrise: G&#252;nstlingswirtschaft, &#196;mterpatronage, Klientelpolitik</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Erber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der muntere FDP-Vorsitzende Westerwelle tr&#228;gt derzeit mit seiner &#246;ffentlichen Zurschaustellung seiner Weltanschauung ma&#223;geblich zur Aufkl&#228;rung &#252;ber den Parteienstaat in Deutschland bei. Daf&#252;r sind wir ihm zu Dank verpflichtet. So unbedarft &#246;ffentlich hat noch kein Spitzenpolitiker einer Partei in Deutschland seine moralisch-ethischen Grundlagen offengelegt. Die &#246;ffentliche Emp&#246;rung &#252;ber sein Verhalten, seiner Ministerkollegen und seiner Partei  sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt>von <a href="http://www.readers-edition.de/2010/03/14/die-deutsche-staatskrise-guenstlingswirtschaft-aemterpatronage-klientelpolitik/">Georg  Erber</a></dt>
</dl>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/03/guid.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-219953" style="margin: 10px;" title="guid" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/03/guid-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Der muntere FDP-Vorsitzende Westerwelle tr&#228;gt derzeit mit seiner &#246;ffentlichen Zurschaustellung seiner Weltanschauung ma&#223;geblich zur Aufkl&#228;rung &#252;ber den Parteienstaat in Deutschland bei. Daf&#252;r sind wir ihm zu Dank verpflichtet. So unbedarft &#246;ffentlich hat noch kein Spitzenpolitiker einer Partei in Deutschland seine moralisch-ethischen Grundlagen offengelegt. Die &#246;ffentliche Emp&#246;rung &#252;ber sein Verhalten, seiner Ministerkollegen und seiner Partei  sowie zahlreichen weiteren anderen Politikern aus anderen Parteien desillusioniert die Bundesb&#252;rger &#252;ber die Frage der Anst&#228;ndigkeit, Vertrauensw&#252;rdigkeit und Sorgfalt beim Umgang mit Staatsgeldern in unserem politischen System. Reformen sind daher dringend notwendig damit dieser Sumpf trockengelegt wird.</p>
<p><strong>G&#252;nstlingswirtschaft</strong></p>
<p style="text-align: justify;">G&#252;nstlingswirtschaft oder Nepotismus wird die Vergabepraxis von wirtschaftlichen Vorteilen an Personen genannt, die in der Gunst eines Entscheidungstr&#228;gers stehen ohne dabei auf deren sonstige Bef&#228;higungen und Leistungen im Vergleich zu anderen potentiellen Kandidaten R&#252;cksicht zu nehmen. Sie steht dem Gedanken einer unbestechlichen und neutralen Machtaus&#252;bung diametral entgegen. Nicht die Qualifikation und Leistung einzelner Kandidaten entscheidet, sondern die Sympathie oder sonstige Abh&#228;ngigkeit aufgrund anderer Tatbest&#228;nde. Im deutschen Strafgesetzbuch werden unter dem Namen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amtsmissbrauch">Amtsdelikte</a> die Tatbest&#228;nde aufgef&#252;hrt, die strafrechtlich von belang sind.</p>
<p style="text-align: justify;">“Der Tr&#228;ger eines &#246;ffentlichen Amtes ist wegen seiner besonderen Macht- und Vertrauensstellung zur unparteiischen Wahrnehmung der ihm &#252;bertragenen hoheitlichen und &#246;ffentlich-rechtlichen Aufgaben verpflichtet. Ihm obliegt eine besondere Sorgfalts- und Neutralit&#228;tspflicht. Entsprechend dieser regelm&#228;&#223;igen beruflichen Aufgabe von Amtstr&#228;gern im Sinne der &#246;ffentlichen und rechtlichen Ordnung ergibt sich eine besondere Gef&#228;hrdung f&#252;r Handlungen, die im rechtlichen Sinn in einem weiten Spektrum von der Fahrl&#228;ssigkeit bis zur Selbstjustiz  liegen k&#246;nnen.”</p>
<p style="text-align: justify;">Leider ist im <a href="http://www.sbg.ac.at/ssk/docs/stgb/stgb302_313.htm">Strafgesetzbuch</a> der § 346 (Beg&#252;nstigung im Amt) gestrichen worden, aber der Sachverhalt Amtsmissbrauch ist im StGB § 302 enthalten. Dort hei&#223;t es:</p>
<p style="text-align: justify;">“§ 302 Missbrauch der Amtsgewalt</p>
<p style="text-align: justify;">(1) Ein Beamter, der mit dem Vorsatz, dadurch einen anderen an seinen Rechten zu sch&#228;digen, seine Befugnis, im Namen des Bundes, eines Landes, eines Gemeindeverbandes, einer Gemeinde oder einer anderen Person des &#246;ffentlichen Rechtes als deren Organ in Vollziehung der Gesetze Amtsgesch&#228;fte vorzunehmen, wissentlich missbraucht, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu f&#252;nf Jahren zu bestrafen.</p>
<p style="text-align: justify;">(2) Wer die Tat bei der F&#252;hrung eines Amtsgesch&#228;fts mit einer fremden Macht oder einer &#252;ber- oder zwischenstaatlichen Einrichtung begeht, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen. Ebenso ist zu bestrafen, wer durch die Tat einen 40 000 Euro &#252;bersteigenden Schaden herbeif&#252;hrt. ”</p>
<p style="text-align: justify;">Dar&#252;ber hinaus gibt es den Sachverhalt der <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/g-westerby/amtstraegerhaftung">Amtstr&#228;gerhaftung</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Grunds&#228;tzlich k&#246;nnte die Bundesverwaltung, d.h. das Ausw&#228;rtige Amt bei Amtsmissbrauch den Verantwortlichen Amtstr&#228;ger in Regress nehmen, d.h. der Erstattung des durch ihn verursachten Schadens nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Regress gegen den Amtstr&#228;ger</strong></p>
<p style="text-align: justify;">“Soweit die Anstellungsk&#246;rperschaft f&#252;r den Schaden gegen&#252;ber dem Dritten aufkommt (Art. 34 S. 2 Grundgesetz), kann sie gegen den Amtstr&#228;ger, der den Schaden vors&#228;tzlich oder grob fahrl&#228;ssig verursacht hat, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatshaftungsrecht">Regress nehmen</a>. Der Anspruch selbst folgt f&#252;r Beamte aus den Beamtengesetzen und f&#252;r Arbeitnehmer aus dem Arbeitsvertrag und dem Tarifvertrag. Bei Richtern und Soldaten werden die Bestimmungen des Beamtenrechts sinngem&#228;&#223; angewandt.”</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt also ausreichend Mittel gegen Amtsmissbrauch mit den Mitteln des Strafrechts vorzugehen. Leider steht auch die Strafjustiz zwischen Politik und Recht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www1.bpb.de/publikationen/WRHYOH,5,0,Politische_Strafjustiz_vor_und_nach_1945.html#art5"><strong>Justiz zwischen Politik und Recht</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">“Da Gesetze nicht aus einem Gerechtigkeitshimmel fallen, sondern von Menschen erlassen werden, ist Justiz faktisch immer auch verl&#228;ngerter Arm von Politik. Dar&#252;ber hinaus gibt es teilweise politische Einflussnahme gesellschaftlicher Gruppen durch die Auswahl von Richtern und Staatsanw&#228;lten bei der Einstellung sowie bei der Bef&#246;rderung. Sich in der Entscheidungspraxis hiervon wiederum freizumachen, ist die Aufgabe rechtsstaatlich verantwortungsbewusster Richterinnen und Richter. Positiv ausgedr&#252;ckt hei&#223;t Politikabh&#228;ngigkeit aber auch Gesetzesgebundenheit. Gem&#228;&#223; Art. 20 Abs. 3 Grundgesetz ist die Rechtsprechung aber nicht nur an das Gesetz gebunden, sondern auch an das Recht. Der Richter darf nicht als blo&#223;er “Gesetzesautomat” t&#228;tig werden; er muss die Gesetze vor dem Hintergrund der Verfassung anwenden und im Fall des Widerspruchs der Verfassung Vorrang geben. &#220;ber dem einfachen Gesetz stehen Verfassungs- und Menschenrechtsgrunds&#228;tze: “verfassungskonformer Positivismus”. Die Justiz, insbesondere die Strafjustiz darf weder “Statthalter der Obrigkeit” noch “Staat im Staate” sein. Sie muss eine Justiz sein, die sich der demokratischen Verantwortung und rechtsstaatlichen Prinzipien bewusst ist und sich von regierungsamtlich oder vom Zeitgeist formulierten Interessen abkoppelt.”</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#196;mterpatronage</strong></p>
<p style="text-align: justify;">“&#196;mterpatronage bezeichnet die ungerechtfertigte Bevorzugung von Bewerbern bei der Besetzung von &#196;mtern und Positionen (vor allem im &#214;ffentlichen Dienst oder im Wissenschaftsbetrieb) auf der Grundlage von Parteibuchwirtschaft, Weltanschauungen, Zugeh&#246;rigkeit zu einer wissenschaftlichen Schule, Verbindungskameradschaft oder pers&#246;nlichen Bekanntschaften an Stelle einer Bestenauslese.</p>
<p style="text-align: justify;">Die bis heute kritisierte &#196;mterpatronage im Ausw&#228;rtigen Dienst (sic! – G.E.) ist aufgrund ihrer Beg&#252;nstigung sogar von mutma&#223;lichen NS-Kriegsverbrechern in den 50er Jahren derzeit Gegenstand der Untersuchung einer internationalen Historikerkommission.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Praxis der &#196;mterpatronage ist bereits von Max Weber (ein sozialliberaler Verfolgter des NS-Regimes – G.E.) beschrieben worden. In seinem ber&#252;hmten Vortrag Politik als Beruf erkl&#228;rte Weber, dass fr&#252;her die F&#252;rsten, Eroberer und die erfolgreichen Parteichefs Lehen, Bodenschenkungen und Pfr&#252;nde vergeben h&#228;tten.”</p>
<p style="text-align: justify;">Weber sagte dort:</p>
<p style="text-align: justify;">“Heute sind es &#196;mter aller Art in Parteien, Zeitungen, Genossenschaften, Krankenkassen, Gemeinden und Staaten, welche von den Parteif&#252;hrern f&#252;r treue Dienste vergeben werden. Alle Parteik&#228;mpfe sind nicht nur K&#228;mpfe um sachliche Ziele, sondern vor allem auch: um &#196;mterpatronage.”</p>
<p style="text-align: justify;">Wie wahr und hochaktuell.</p>
<p style="text-align: justify;">Der fr&#252;here deutsche Bundespr&#228;sident Richard von Weizs&#228;cker schrieb dazu:</p>
<p style="text-align: justify;">‚Es sind die Parteien und ihre Fraktionen, die exklusiv &#252;ber einen politischen Aufstieg oder Ausschluss entscheiden. Dabei pflegen sie eine tiefe Abneigung gegen&#252;ber jedwedem Seiteneinsteiger, es sei denn, sie versprechen sich von ihm einen unmittelbaren Zuwachs an Ansehen. Sie sichern durch &#196;mterpatronage ihren Einfluss bis tief hinein in die gesamte Gesellschaft. Treue Dienste werden mit Positionen aller Art belohnt. Stets bleibt f&#252;r die Partei das Wichtigste der Weg zur Macht im Staat. F&#252;r den Einzelnen f&#252;hrt er &#252;ber die Macht in der Partei. Innerparteiliche Meinungseinheit soll den Machtkampf st&#228;rken. Ein System von Belohnungen und Bestrafungen zielt auf gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Disziplin. Abweichler werden zur Ordnung gerufen.‘</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiel Justiz: Infolge der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84mterpatronage">&#196;mterpatronage</a> in der Strafverfolgung findet ein Teil der gesetzlich vorgesehenen Strafrechtspflege nicht statt. Der Umstand, dass Generalstaatsanw&#228;lte (Leiter der Generalstaatsanwaltschaften bei den Oberlandesgerichten) und Leitende Oberstaatsanw&#228;lte (Leiter der Staatsanwaltschaften bei den Landgerichten) oft nach Parteizugeh&#246;rigkeit und Regierungsn&#228;he ausgew&#228;hlt werden, und dass unser Recht keinen unabh&#228;ngigen, sondern nur einen weisungsabh&#228;ngigen Staatsanwalt (§ 146 GVG) kennt, f&#252;hrt dazu, das in der Politik unerw&#252;nschte Ermittlungsverfahren oft gar nicht erst eingeleitet werden.”</p>
<p style="text-align: justify;">Dies f&#252;hrt dazu, dass insbesondere auch <a href="http://www.readers-edition.de/2010/02/26/regierungskriminalitaet-was-ist-das">Regierungskriminalit&#228;t</a> ungeahndet bleibt. Das Exempel Westerwelle und FDP an der Macht, liefert hierzu nur einen besonders <a href="http://www.linkszeitung.de/demnie100218liz.html">anschauliches Beispiel</a>. Insbesondere das BMZ ist seit der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/657/505845/text/">Amts&#252;bernahme</a> durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Niebel">Dirk Niebel</a>, einem der <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/union-und-fdp-stellen-entwicklungsministeriums-in-frage;1304986">Kritiker</a> des<a href="http://www.epo.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=4140:fdp-zum-bmz-etat-qnoch-mehr-geld-fuer-falsche-entwicklungspolitikq&amp;catid=45&amp;Itemid=90"> BMZ</a>, in den Geruch der massiven &#196;mterpatronage <a href="http://www.barbara-hendricks.de/bh_blog/?p=175">geraten</a>. Aber wie gesagt, es ist nur ein Teil der ganzen Wahrheit &#252;ber die blitzartige Machtergreifung durch FDP-Politiker nach langen Jahren des Enthaltsamkeit auf Bundesebene. Um den Stau bei der Besetzung von Positionen in der Bundesverwaltung <a href="http://www.springerlink.com/content/m373887975887q4h/">einschlie&#223;lich des Bundesverfassungsgerichts</a> aufzul&#246;sen, nutzt die FDP die Gunst der Stunde ihres einzigartigen hohen Wahlsiegs bei der letzten Bundestagswahl schamlos aus. Obwohl die jetzige Bundesjustizministerin, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_Leutheusser-Schnarrenberger">Leutheusser-Schnarrenberger</a>, in der Legislaturperiode eine &#196;nderung des Wahlverfahrens <a href="http://www.leutheusser-schnarrenberger.de/medien/reden/reden/bundestagsrede-zu-dem-entwurfs-eines-gesetzes-zur-verbesserung-des-verfahrens-zur">angeregt hatte</a>, wurden die Stelle des Pr&#228;sidenten des Bundesverfassungsgerichts weiterhin nach dem alten System mit einem SPD- (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Vo%C3%9Fkuhle">Vosskuhle</a>) und einem <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:verfassungsgericht-fdp-verzoegert-papier-nachfolge/50080354.html">FDP-Kandidaten</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Paulus">Andreas Paulus</a>) f&#252;r einen Sitz im 1. Senat des Bundesverfassungsgerichts durchgef&#252;hrt. Es dr&#228;ngt sich auch hier der Verdacht auf, dass man, nachdem man einen Posten sicher hatte, die &#196;nderung der Wahlordnung f&#252;r das Verfassungsgericht nicht mehr als wichtig ansah.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Klientelpolitik</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am Beginn der Krise der FDP als Regierungspartei stand nicht zuletzt die im Wachstumsbeschleunigungsgesetz vorgesehene Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent f&#252;r das Hotel- und Gastst&#228;ttengewerbe. Der Vorwurf bezog sich auf die zuvor hohen <a href="http://www.informelles.de/2010/01/18/fdp-spendenaffaere/">Spendeneinnahmen</a> der <a href="http://www.parteispenden.unklarheiten.de/?seite=datenbank_show_k&amp;db_id=7">FDP</a> insbesondere des M&#246;venpick-Eigent&#252;mers, August von Finck, die der FDP den Spottnamen M&#246;venpick-Partei <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,672756,00.html">einbrachte</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso bedenklich sind Vereinbarung mit der privaten Versicherungswirtschaft, die FDP-Parteimitgliedern Sonderkonditionen (sprich: Rabatte) <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/606/500868/text/">einr&#228;umt</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schon <a href="http://www.zitate-online.de/literaturzitate/allgemein/1164/das-ganze-ist-mehr-als-die-summe-seiner-teile.html">Aristoteles</a> wusste, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Dahinter steckt ein System und dieses System hat weitreichende Folgen f&#252;r unsere Demokratie. Wenn die B&#252;rger unseres Landes die derzeit besonders krass erkennbaren Tendenzen der politischen Kontrolle der Institutionen unseres Landes durch Parteien klaglos hinnehmen, dann wird die Demokratie letztendlich grunds&#228;tzlich in Frage gestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits vor knapp zwanzig Jahren wurde das Problem von Antje Vollmer in einem <a href="http://www.zeit.de/1992/28/Vom-Menschenrecht-sich-selbst-zu-schonen?page=all">Beitrag der Zeit</a> so umrissen:</p>
<p style="text-align: justify;">‚Carl Friedrich von Weizs&#228;cker schrieb im Jahre 1954: „Politische Stabilit&#228;t in der Hochkultur hat immer ein, wenngleich m&#228;&#223;iges Wirtschaftswachstum vorausgesetzt, etwas rascher als das Wachstum der Bev&#246;lkerung. Denn stabile Regierung, die von der Zustimmung der Regierten getragen ist, bedeutet Regierung mit menschenfreundlichen Kompromissen. Jetzt kannst du noch keinen Posten bekommen, aber in f&#252;nf Jahren wird es auch f&#252;r dich einen geben.’ Jede Zivilisation aber ist auf Grenzen ihres Wachstums gesto&#223;en, durch Geographie und Stand der Technologie bedingt. Wenn die Grenzen des Wachstums erreicht sind, muss man kompromisslos regieren. Wer das kann, erscheint den Chronisten als b&#246;ser Herrscher, wer es nicht kann, als schwacher. Die politische Katastrophe ist die Folge, und nach Jahrhunderten der Wirren ist das Land ausgeblutet genug, um zu neuem Wachstum f&#252;r 200 Jahre anzusetzen.‘</p>
<p style="text-align: justify;">Diese historische &#220;berlegung, aus den f&#252;nfziger Jahren auf die heutige Situation &#252;bersetzt, w&#252;rde etwa so aussehen:</p>
<p style="text-align: justify;">Per Hintergrund der europaweiten Parteienkrise ist die Wachstumskrise der europ&#228;ischen Hochkultur. Sie w&#252;rde gemeistert werden k&#246;nnen — allerdings nur kurzfristig —, wenn das Versprechen der europ&#228;ischen Staatsm&#228;nner (von Helmut Kohl bis Boris Jelzin) noch einmal erf&#252;llbar w&#228;re: ‚In f&#252;nf Jahren wird es auch f&#252;r euch bl&#252;hende Landschaften, einen Posten und wachsenden Wohlstand geben. ‘ Wenn aber — was realit&#228;tsgerechter ist — die Grenzen des europ&#228;ischen Wachstums aus &#246;konomischen, sozialen und &#246;kologischen Gr&#252;nden erreicht sind, dann gibt es nur die M&#246;glichkeit, ‚kompromisslos zu regieren‘. Die Parteien und die politische Klasse, die Herrscher der Jetztzeit, haben folglich nur die Wahl, entweder als ‚b&#246;se‘ oder als ‚schwache Herrscher‘ in die Chronik einer untergehenden Zivilisation einzugehen. Die Chance, sich beim Volk durch Verteilung von Wohltaten beliebt zu machen, besteht in einer solchen Zeit faktisch nicht mehr — mangels Masse.”</p>
<p style="text-align: justify;">Die Koinzidenz der Krise unsres Parteienstaates mit der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise und der Krise der Staatsfinanzen ist also nicht zuf&#228;llig. Wo keine Wohltaten mehr zu verteilen sind, wachsen die sozialen Spannungen und die Verteilungsk&#228;mpfe nehmen zu. Was von der Gesellschaft, d.h. der Bev&#246;lkerung noch unter Wachstumsperspektiven und Wohlstand f&#252;r Alle akzeptabel war, wird unter einer Situation des <a href="http://www.readers-edition.de/2010/02/19/wirtschaftsentwicklung-in-deutschland-das-verlorene-jahrzehnt">wirtschaftlichen Verfalls</a> und der sich abzeichnenden <a href="http://www.readers-edition.de/2010/02/22/arbeitslosigkeit-in-deutschland-wird-langfristig-weiter-steigen">langfristigen Stagnation</a> unertr&#228;glich. Es verwundert daher nicht, wenn Westerwelle einen Linken Zeitgeist diagnostiziert, der der FDP jetzt so heftig <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,8051770,00.html">entgegenschl&#228;gt</a>. Die Gesellschaft sp&#252;rt sehr deutlich, dass es nichts mehr an Zugewinn zu verteilen gibt. Wer anderen aber etwas wegnimmt um sich selbst zu bereichern, der wird in dieser Situation besonders angreifbar. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/William_Baumol">William Baumol</a> hat die Probleme des Kapitalismus, wenn er aufgrund seiner Organisation an Wachstumsgrenzen st&#246;&#223;t, <a href="http://www.project-syndicate.org/commentary/baumol2/English">klar umrissen</a>. Wir brauchen ein neues gesellschaftliches Entwicklungsmodell, das Wohlstand f&#252;r Alle wieder als glaubw&#252;rde Perspektive vertreten kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Crony_capitalism">Crony Capitalism</a> ist am Ende. Die FDP und die anderen Parteien m&#252;ssen diese Lektion erst noch lernen. Man muss zu den Optimisten wie Martin Feldstein z&#228;hlen, die  einfach eine Erholung der US-Wirtschaft per Annahme f&#252;r ihr <a href="http://www.aeaweb.org/aea/conference/program/retrieve.php?pdfid=449">Langfristszenario</a> der wirtschaftlichen Entwicklung der USA machen. Denn merke: Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Vielleicht sollte aber die Staatsanwaltschaft zun&#228;chst erst mal den Augiasstall unseres Gemeinwesens  ausmisten helfen. Das w&#228;re doch schon ein erster Schritt zur Besserung.</p>
<p style="text-align: justify;">Photo Quelle/Copyright: michaelthurm, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via <a href="http://www.flickr.com/photos/farbfilmvergesser/3855702300/">flickr</a></p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.readers-edition.de/2010/03/14/die-deutsche-staatskrise-guenstlingswirtschaft-aemterpatronage-klientelpolitik/">Readers  Edition</a></h5>
<p style="text-align: center;"></p>
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	<tr>
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	</tr>
</table><p>
</p>
<p style="text-align: center;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue L&#252;ge der CO2-Spinner entlarvt: Behauptungen &#252;ber Regenwald reine Fantasie</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie &#8211; der Weltklimarat, dessen Chef durch Gesch&#228;fte mit dem sogenannten &#8220;Klimawandel&#8221; Multimillion&#228;r wurde  -  logen &#252;ber den Regenwald, dass sich die Balken bogen. Sie &#252;bernahmen ungepr&#252;ft die L&#252;gen einer Lobbyorganisation, die sich weigerte ihre Quellen zu nennen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von <a href="http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/03/14/neue-luge-der-co2-spinner-entlarvt-behauptungen-uber-regenwald-reine-fantasie/">Holger  Roehlig</a></p>
<p style="text-align: justify;">Sie – der Weltklimarat, dessen Chef durch Gesch&#228;fte mit dem sogenannten “Klimawandel” Multimillion&#228;r wurde  -  logen &#252;ber den Regenwald, dass sich die Balken bogen. Sie &#252;bernahmen ungepr&#252;ft die L&#252;gen einer Lobbyorganisation, die sich weigerte ihre Quellen zu nennen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.telegraph.co.uk/earth/environment/climatechange/7437016/UN-climate-change-claims-on-rainforests-were-wrong-study-suggests.html">Telegraph:</a></em></p>
<div style="text-align: justify;">
<blockquote>
<h3>UN climate change claims on rainforests were wrong, study suggests</h3>
<p>The United Nations’ climate change panel is facing fresh criticism after new research contradicted the organisation’s claims about the devastating effect climate change could have on the Amazon rainforest.</p>
<p>…</p>
<p style="text-align: justify;">No one was available to respond at the IPCC yesterday.</p>
</blockquote>
</div>
<hr style="text-align: justify;" />
<p style="text-align: justify;">
<h5 style="text-align: justify;">Quelle: <a href="http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/03/14/neue-luge-der-co2-spinner-entlarvt-behauptungen-uber-regenwald-reine-fantasie/">Analyse  + Aktion</a></h5>
</p><p style="text-align: justify;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>China verbr&#228;mt seine W&#228;hrungsmanipulation – reagieren die USA mit Sonderz&#246;llen?</title>
		<link>http://bertjensen.ch/china-verbraemt-seine-waehrungsmanipulation-reagieren-die-usa-mit-sonderzoellen/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 11:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Joachim Jahnke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In seiner Pressekonferenz zum Ende des chinesischen Volkskongresses wies Regierungschef Wen Jiabao Forderungen der USA und Europas, China solle seine W&#228;hrung aufwerten, zur&#252;ck. Senator Schumer will nun in den n&#228;chsten Tagen seine Gesetzesvorschl&#228;ge gegen die chinesische Wechselkursmanipulation aktualisieren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://www.jjahnke.net/rundbr68.html#1949">Dr. Joachim  Jahnke</a></p>
<p style="text-align: justify;">In seiner Pressekonferenz zum Ende des chinesischen Volkskongresses wies Regierungschef Wen Jiabao Forderungen der USA und Europas, China solle seine W&#228;hrung aufwerten, zur&#252;ck. Die chinesische W&#228;hrung, den Yuan, halte er nicht f&#252;r unterbewertet. Indirekt warf Wen Jiabao den USA wegen des niedrigen Dollars protektionistische Praktiken vor. Er verst&#252;nde nicht, wenn L&#228;nder ihre W&#228;hrung abwerten, um ihren Export zu f&#246;rdern, und dann andere L&#228;nder zwingen, ihre W&#228;hrung aufzuwerten. Der stabile Yuan habe eine wichtige Rolle bei der Bew&#228;ltigung der globalen Wirtschaftskrise gespielt.</p>
<p>Daran ist so ziemlich alles falsch (man k&#246;nnte auch sagen: verlogen). Erstens, ist eine W&#228;hrung, die st&#228;ndig die W&#228;hrungsreserven immer weiter hochf&#228;hrt (Abb. 08188) und deren Wert von der chinesischen Zentralbank statt vom Markt festgelegt wird, schon per Definition unterbewertet. Chinesen ist das Halten ausl&#228;ndischer W&#228;hrungen verboten und der Yuan ist seit langer Zeit genau an den Dollar angebunden (Abb. 08150).</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><img class="aligncenter" src="http://www.jjahnke.net/index_files/08188.gif" border="1" alt="" width="553" height="376" /></span></span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><img class="aligncenter" src="http://www.jjahnke.net/index_files/08150.gif" border="1" alt="" width="553" height="376" /></span></span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><img class="aligncenter" src="http://www.jjahnke.net/index_files/dollar1.gif" border="1" alt="" width="553" height="376" /></span></span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zweitens, werten die USA nicht ihre W&#228;hrung durch Eingriffe der Zentralbank oder irgendwelche protektionistischen Praktiken ab, sondern hat der Dollar durch den konjunkturbedingten Verschuldenszuwachs und wachsendes Mi&#223;trauen der Anleger an den W&#228;hrungsm&#228;rkten an Wert verloren. Drittens, versch&#228;rft der untervewertete Yuan sehr wohl die Bew&#228;ltigung der globalen Wirtschaftskrise, indem er einen k&#252;nstlichen Wettbewerbsvorteil f&#252;r China schafft und die Ungleichgewichte, die die Wirtschaftskrise mitausgel&#246;st haben, erh&#228;lt oder sogar noch verst&#228;rkt (Abb. 08187).</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><img class="aligncenter" src="http://www.jjahnke.net/index_files/08187.gif" border="1" alt="" width="553" height="376" /></span></span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die &#196;u&#223;erungen des chinesischen Regierungschefs zeigen eigentlich nur, wie wenig marktorientiert die chinesische Politik ist, wie egozentrisch dirigistisch sie betrieben wird und wie wenig berechtigt die Aufnahme des Landes in die f&#252;r Marktwirtschaften geschaffene Welthandelsorganisation war. Das US Treasury Department hat noch bis Mitte April Zeit, um zu entscheiden, ob China ein „currency manipulator&#8221; ist. In diesem Fall k&#246;nnten die US besondere Steuern auf chinesische Produkte erheben.</p>
<p>Nach bisherigem amerikanischem Recht soll das Treasury Department die W&#228;hrungspolitiken anderer L&#228;nder analysieren und zweimal j&#228;hrlich zum 15. April und 15. Oktober berichten. Der Bericht mu&#223; feststellen, ob die Manipulation stattfindet, um eine wirksame Anpassung der Zahlungsbilanz zu verhindern oder einen unfairen Wettbewerbsvorteil im internationalen Handel zu gewinnen. Wird eine derartige Manipulation festgestellt, so mu&#223; der Finanzminister auf beschleunigter Basis Verhandlungen bilateral oder im IWF einleiten, um sicherzustellen, da&#223; die Wechselkursrate zum Dollar regelm&#228;&#223;ig und prompt angepa&#223;t wird. Solche Verhandlungen sind allerdings nicht notwendig, wenn sie einen ernsthaften negativen Einflu&#223; auf lebenswichtige nationale Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen h&#228;tten. Der Minister mu&#223; die Vorsitzenden des Senate Banking Committee und des House of Representatives&#8217; Financial Services Committee von seiner Entscheidung informieren.</p>
<p>Allerdings gibt es im Congre&#223; &#8211; ausgel&#246;st durch das chinesische Verhalten &#8211; viele Vorlagen, um das amerikanische Recht bei der Abwehr von Wechselkursmanipulationen zu versch&#228;rfen. So soll das Finanzministerium weniger Freiheit bei der Nennung oder Nicht-Nennung einzelner L&#228;nder haben. Das Senate Finance Committee hat bereits 2007 ein Gesetz verabschiedet, da&#223; das Finanzministerium zwingen sollte, L&#228;nder mit fundamental verzerrten W&#228;hrungen zu benennen, doch kam es zu einem Zust&#228;ndigkeitsstreit mit dem Senate Banking Committee. Spitzenvertreter der Demokraten und Republikaner in beiden Aussch&#252;ssen erkl&#228;rten im Juli 2008, die Durchf&#252;hrung der gesetzlichen Regeln durch die Bush-Administration sei nicht angemessen, und versprachen zusammen an einer Versch&#228;rfung des Gesetzes zu arbeiten. Von Vertretern beider Parteien wurde eine Gesetzesvorlage eingebracht, die das Handelsministerium erm&#228;chtigt, Z&#246;lle gegen den Import von Waren aus L&#228;ndern zu verh&#228;ngen, die dauerhaft unterbewertete W&#228;hrungen haben. Im November 2009 haben die Senatoren Charles Schumer and Lindsey Graham den Handelsminsiter gedr&#228;ngt, auf der Basis vorhandener Regeln Wechselkursmanipulationen als unfaire fremde Subventionen zu behandeln und Abwehrz&#246;lle gegen chiniesische Waren zu verh&#228;ngen. Der Handelsminister berief sich jedoch auf rechtliche Hemmnisse. Der republikanische Senator Charles Grassley dr&#228;ngte Obama in der vergangenen Woche, China formal zum Wechselkursmanipulator zu erkl&#228;ren. Senator Schumer will nun in den n&#228;chsten Tagen seine Gesetzesvorschl&#228;ge gegen die chinesische Wechselkursmanipulation aktualisieren.</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.jjahnke.net/rundbr68.html#1949">Informationsportal  Deutschland &amp; Globalisierung</a></h5>
<p style="text-align: center;"></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-48" >
	<tr>
		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://www.jjahnke.net/zaun.html" ><img class="aligncenter size-full wp-image-164775" title="titel8" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/02/titel8.gif" alt="" width="115" height="170" /></a></td>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://www.jjahnke.net/1929.html" ><img class="aligncenter size-full wp-image-164774" title="depression-kl2" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/02/depression-kl2.gif" alt="" width="115" height="170" /></a></td>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://www.jjahnke.net/legende.html" ><img class="aligncenter size-full wp-image-164775" title="titel8" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/02/titel8.gif" alt="" width="115" height="170" /></a></td>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
	</tr>
</table><p>
</p>
<p style="text-align: center;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Pleiten, Pech und Pannen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 08:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kopp Verlag - News-Feed</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Griechenland, Dubai, Island, Argentinien. Was k&#246;nnen private Investoren tun, wenn ein Staat, von dem sie Anleihen halten, den Bankrott erkl&#228;rt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von <a href="http://info.kopp-verlag.de/news/pleiten-pech-und-pannen.html"> Michael Grandt<br />
</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Griechenland, Dubai, Island, Argentinien. Was k&#246;nnen private Investoren tun, wenn ein Staat, von dem sie Anleihen halten, den Bankrott erkl&#228;rt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mehr als je zuvor finanzieren sich Staaten durch die Ausgabe von Anleihen, weil sich die Steuereinnahmen aufgrund der Weltwirtschaftskrise dramatisch verringern. Sie alle brauchen Geld, sehr viel Geld sogar. Alleine die Euro-L&#228;nder wollen dieses Jahr f&#252;r rund eine Billion Euro neue Staatsanleihen platzieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="padding-bottom: 10px; padding-right: 10px; float: left; padding-top: 10px;" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/03/RTEmagicC_Anleihe.jpg.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Immer mehr deutsche Halter von Anleihen schauen angesichts der besorgniserregenden Entwicklungen der Staatsfinanzen auf die Regierung in Athen. Was passiert mit ihrem Geld, sollte Griechenland tats&#228;chlich Pleite gehen? Ein Staat ist dann insolvent, wenn er nicht mehr in der Lage ist, seine f&#228;lligen Verbindlichkeiten, wie den Zins und Kapitaldienst aus Staatsanleihen, zu bedienen. Aber wie holen sie es sich zur&#252;ck?</p>
<p style="text-align: justify;">Eine wenig ermutigende Nachricht vorab: Die juristischen Mittel sind begrenzt. W&#228;hrend Staaten &#252;ber eine Umschuldung, Stundung oder gar einem Erlass mit dem Bankrott-Kandidaten verhandeln k&#246;nnen, kommt das f&#252;r »Otto-Normal-Anleger« nicht infrage. Denn ein Insolvenzverfahren f&#252;r Staaten gibt es nicht und die meisten L&#228;nder haben sich sowieso als »nicht insolvenzf&#228;hig« erkl&#228;rt. Wer also an sein Geld will, muss k&#228;mpfen. Das kostet viel und kann lange dauern.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Vergangenheit haben bankrotte Staaten h&#228;ufig Vergleichsangebote gemacht, was f&#252;r den Anleger immer Verluste bedeutete. Will man nicht darauf eingehen, muss man klagen. Aber wo?</p>
<p style="text-align: justify;">Hier gelten die allgemeinen Regelungen, sprich das Internationale Privat- und Insolvenzrecht. Wenn mehrere Gerichtsst&#228;nde einschl&#228;gig sind, sollte am besten dort geklagt werden, wo man auch das Verm&#246;gen des Staates vermutet. Beispiel: Peru hatte Konten in den USA, deshalb war es auch sinnvoll, dort zu klagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch bei einer erfolgreichen Klage bleibt das Problem der Vollstreckung. Ohne dessen Einwilligung wird sich ein Urteil auf dem Gebiet des Schuldnerstaates schwerlich umsetzen lassen. Man kann nicht davon ausgehen, dass die griechische Regierung der Pf&#228;ndung eines ihrer Konten in Athen zustimmen w&#252;rde.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bleibt ist also, das Verm&#246;gen ins Auge zu fassen, das der betreffende Staat im Ausland hat. Das k&#246;nnen Bankkonten, Liegenschaften, Gesellschaftsanteile oder Forderungen sein. Gegen diese k&#246;nnten Pf&#228;ndungen erfolgen. Doch der Klageweg ist lang, steinig, teuer und h&#228;ufig ohne Aussicht auf Erfolg. Es empfiehlt sich daher, sich zu einem Gl&#228;ubigerkonsortium zusammenzuschlie&#223;en und eine Sammelklage anzustrengen.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem hat es aber auch schon erfolgreiche Klagen von privaten Gl&#228;ubigern gegeben: So wurden die Bankkonten Perus in den USA gepf&#228;ndet und auch in Argentinien setzten sich Gl&#228;ubiger durch, wenn auch mit Verlusten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Interessierte sollte sich also genau mit dem Land und den dortigen Gepflogenheiten auseinandersetzen, bevor er sich dort einkauft und Staatsanleihen erwirbt, denn: Sicher ist heute nichts mehr.</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://info.kopp-verlag.de/news/pleiten-pech-und-pannen.html">Kopp  Verlag &#8211; News-Feed</a></h5>
<p style="text-align: center;"></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-2" >
	<tr>
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	</tr>
</table><p>
</p>
<p style="text-align: center;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Tod von Saakashvili und einr&#252;ckende russische Panzer in Tiflis – Fernsehbericht l&#246;ste Panik aus</title>
		<link>http://bertjensen.ch/tod-von-saakashvili-und-einrueckende-russische-panzer-in-tiflis-fernsehbericht-loeste-panik-aus/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 02:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrapez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meldung &#252;ber Invasion in Georgien wurde prompt von Interfax als &#8220;angeblich nach unbest&#228;tigten Fernsehberichten&#8221; weitergeleitet und in Moskau gesendet.
Ein falscher Bericht eines regierungsfreundlichen georgischen Fernsehsenders l&#246;ste am Samstag, den 13.M&#228;rz eine Panik in Georgien aus, die Bewohner von Tiflis st&#252;rzten auf die Strasse, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Der Sender hatte die Invasion russischer Panzer in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/14/tod-von-saakashvili-und-einruckende-russische-panzer-in-tiflis-fernsehbericht-loste-panik-aus/">petrapez</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Meldung &#252;ber Invasion in Georgien wurde prompt von <em>Interfax</em> als “angeblich nach unbest&#228;tigten Fernsehberichten” weitergeleitet und  in Moskau gesendet.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein falscher Bericht eines regierungsfreundlichen georgischen  Fernsehsenders l&#246;ste am Samstag, den 13.M&#228;rz eine Panik in Georgien aus,  die Bewohner von Tiflis st&#252;rzten auf die Strasse, berichtete die  Nachrichtenagentur <em>Reuters</em>. Der  Sender hatte die Invasion russischer Panzer in die georgische Hauptstadt  ausgestrahlt und mitgeteilt, dass Pr&#228;sident Mikheil Saakashvili get&#246;tet  worden w&#228;re. <em>Imedi TV</em> h&#228;tte den Beitrag anschliessend als eine  “Nachstellung der m&#246;glichen Ereignisse” erl&#228;utert, diese Mitteilung  erreichte jedoch viele Zuschauer nicht, da das Mobilfunknetz genau in  dem Moment zusammengebrochen war. Der Bericht verwendete Archivaufnahmen  der Ereignisse im August 2008, als es zum kriegerischen Konflikt mit  Russland kam. Georgische Truppen hatten Angriffe auf S&#252;dossetien  gestartet und russische Panzer r&#252;ckten bis auf 45 km gegen Tiflis vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Das georgische Innenministerium sagte, dass der Bericht kein  Transparent mit der Aufschrift “es war ein Scherz” getragen h&#228;tte und  eine grosse Panik verursacht hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die russische Nachrichtenagentur <em>Interfax</em> h&#228;tte sofort den  Bericht &#252;ber den angeblichen aber unbest&#228;tigten Einfall von russischen  Panzern und den Tod von Saakaschwili &#252;ber ihre Leitungen gejagt und der  Moskauer Radiosender<em> Echo Moskwy</em> h&#228;tte daraufhin seine  standardm&#228;ssige Nachrichtensendung unterbrochen, um die Meldung zu  bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu der Fehldeutung des Berichtes kam es, weil der Sender mitten in  einer laufenden Live-Talk-Show die Meldung reingeschnitten hatte. Der  Sender h&#228;tte sich entschuldigt und gesagt:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>“Wir wollten zeigen, wie der schlimmste Tag in der  georgischen Geschichte aussehen k&#246;nnte.”</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Georgy Arveladze, Leiter der <em>Georgia Media Production Holding</em>,  die <em>Imedi</em> besitzt, teilte der Nachrichtenagentur <em>Reuters</em> mit</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>“Das Ziel war es, die “wirkliche Bedrohung”, wie die  Ereignisse sich entwickeln k&#246;nnten zu zeigen.”</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Opposition des georgischen Pr&#228;sidenten ist w&#252;tend. Nino  Burdschanadse h&#228;tte Reportern gegen&#252;ber gesagt, der Trick war  “ekelhaft”.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ausgestrahlte Sendung k&#246;nnte als Reaktion auf den k&#252;rzlich  stattgefundenen Besuch von georgischen Oppositionspolitikern in Moskau  bei dem russischen  Ministerpr&#228;sidenten Vladimir Putin gewertet werden,  wo beide L&#228;nder aufgefordert worden waren, die Beziehungen  wiederherzustellen, hiess es.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Propagandatrick zur Hetze gegen Russland, um die Bev&#246;lkerung in  Angst zu versetzen von <em>Imedi TV</em> h&#228;tte verdammt schief gehen  k&#246;nnen, wenn sogar Moskauer Sender die Meldung &#252;ber diesen Vorfall mit  dem Tod Saakashvilis sofort &#252;ber den &#196;ther schicken und die  NATO-Gesch&#252;tze w&#228;ren in Stellung gegen Russland gegangen.</p>
<p style="text-align: justify;">So l&#246;st man Kriege aus – ob das hier beabsichtigt war, werden die  entsprechenden verantwortlichen Kreise f&#252;r sich behalten. Ihr perfides  psychologisches Ziel, ihre eigene Bev&#246;lkerung schocken zu wollen, haben  sie zwar erreicht, aber ihre Methode wird zum Bumerang werden und viele  B&#252;rger werden sich &#252;ber diese Art der “Belehrung” emp&#246;ren.</p>
<p style="text-align: justify;">Man stelle sich einmal eine derartige unterbrechende Sendung w&#228;hrend  einer Live-Talk-Runde im israelischen TV vor – wo die Regierung v&#246;llig  am Kriegs-Rad dreht.</p>
<p style="text-align: justify;">Artikel zum Thema</p>
<p style="text-align: justify;">15.02.2010 <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/02/15/der-russische-bar-reckt-sich-ein-stuck-zum-sudkaukasus/">Der  Russische B&#228;r reckt sich ein St&#252;ck zum S&#252;dkaukasus</a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nach Angaben von Ria Novosti wird der Pr&#228;sident von Abchasien  Sergej Bagapsch in dieser Woche nach Moskau reisen und den Vertrag &#252;ber  die Stationierung eines russischen Milit&#228;rst&#252;tzpunktes unterzeichnen, in  dem die Punkte gemeinsame Suchaktionen im Schwarzen Meer, Kampf gegen  die illegale Migration sowie Vereinbarungen in der Zusammenarbeit im  milit&#228;rtechnischen Bereich, im Umweltschutz und im Bankensektor  enthalten sind.</em></p>
<p style="text-align: justify;">08.08.2008 <a href="http://www.radio-utopie.de/2008/08/08/usa-und-eu-staaten-decken-angriffskrieg-von-georgien/">USA  und EU-Staaten decken Angriffskrieg von Georgien</a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Krieg am Kaukasus eskaliert. Georgien versucht mit  Unterst&#252;tzung der USA, der EU und insbesondere der deutschen  Merkel-Steinmeier-Regierung eine Wiederholung seiner Anfang der 90er  gescheiterten Eroberungsfeldz&#252;ge gegen die nach dem Zerfall der  Sowjetunion unabh&#228;ngig gewordenen Kleinstaaten S&#252;dossetien und  Abchasien.</em></p>
<p>Quelle: <a href="http://alertnet.org/thenews/newsdesk/ROB361516.htm">http://alertnet.org/thenews/newsdesk/ROB361516.htm</a></p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/14/tod-von-saakashvili-und-einruckende-russische-panzer-in-tiflis-fernsehbericht-loste-panik-aus/">Radio  Utopie</a></h5>
<p style="text-align: center;"></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-33" >
	<tr>
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		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://c1.websale.net/cgi/wsaffil/wsaffil.cgi?act=callshop&shopid=kopp-verlag&subshopid=01-aa&idx=dynamic&affid=104&prod_index=113986"> <img src="http://c1.websale.net/$WS/kopp-verlag/websale7_shop-kopp-verlag/produkte/medien/bilder/klein/113986.jpg" border="0"/></a></td>
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		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://c1.websale.net/cgi/wsaffil/wsaffil.cgi?act=callshop&shopid=kopp-verlag&subshopid=01-aa&idx=dynamic&affid=104&prod_index=111546"> <img src="http://c1.websale.net/$WS/kopp-verlag/websale7_shop-kopp-verlag/produkte/medien/bilder/klein/111546.jpg" border="0"/></a></td>
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	</tr>
</table><p>
</p>
<p style="text-align: center;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Liefert die moderne Quantenphysik einen Schl&#252;ssel zur Jenseitswelt?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 23:05:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bisher wurden paranormale Ph&#228;nomene von der Wissenschaft mit einem Tabu belegt. Dies ist insofern erstaunlich, weil es eine &#252;berw&#228;ltigende Anzahl von seri&#246;sen Berichten gibt, die die Existenz des "&#220;bernat&#252;rlichen" unterstreichen. Die moderne Quantenphysik k&#246;nnte auf diesem Sektor eine spektakul&#228;re Br&#252;ckenfunktion &#252;bernehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/03/liefert-die-moderne-quantenphysik-einen.html" >Rolf Frob&#246;se</a></p>
<div style="text-align: justify;">Bisher wurden paranormale Ph&#228;nomene von der Wissenschaft mit einem Tabu belegt. Dies ist insofern erstaunlich, weil es eine &#252;berw&#228;ltigende Anzahl von seri&#246;sen Berichten gibt, die die Existenz des &#8220;&#220;bernat&#252;rlichen&#8221; unterstreichen. Die moderne Quantenphysik k&#246;nnte auf diesem Sektor eine spektakul&#228;re Br&#252;ckenfunktion &#252;bernehmen.</div>
<div style="text-align: justify;">
<p>Was verbindet so scheinbar unterschiedliche Ph&#228;nomene wie die Quantenmedizin bzw. Geistheilung mit spukhaften Erscheinungen oder seltsamen Zuf&#228;llen, die es nach dem althergebrachten Lehrbuchwissen eigentlich gar nicht geben darf? Antwort: Es ist das Verschr&#228;nkungsprinzip der Quantenphysik. Dieses besagt, dass zwei Teilchen, die einer gemeinsamen Quelle entstammen, unabh&#228;ngig von der Entfernung &#252;ber eine spukhafte Fernwirkung verbunden bleiben.</p>
<p>Im Jahre 2008 hatte der Genfer Physiker Nicolas Gisin in einem Aufsehen erregenden Experiment nachgewiesen, dass der Informationsaustausch zwischen verschr&#228;nkten Teilchen v&#246;llig unabh&#228;ngig von der Entfernung simultan erfolgt. Dies f&#252;hrt wiederum zu der Schlussfolgerung, dass es seit dem Urknall im gesamten Universum m&#246;glich ist, dass sich Teilchen ohne zeitliche Verz&#246;gerung wechselseitig beeinflussen und jeder von uns an diesem Dialog aktiv teilnimmt. Gisin ist davon &#252;berzeugt, dass wir an der Schwelle einer neuen Epoche stehen, einer Revolution des Konzeptes von Natur und Welt.</p>
</div>
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold; font-size: 85%;"><span style="font-family: arial;">www.grenzwissenschaft-aktuell.de</span></span><br />
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<p style="text-align: justify;">Der Biochemiker Professor Lothar Sch&#228;fer von der amerikanischen Universit&#228;t Arkansas in Fayetteville gelangt vor dem Hintergrund dieser Versuche zu der Schlussfolgerung: &#8220;Wenn die Wirklichkeit nicht-lokal ist, dann ist die Natur des Universums die einer unteilbaren Ganzheit.&#8221;  Und der amerikanische Physiker Professor Menas Kafatos erg&#228;nzt: &#8220;Weil unser Bewusstsein aus der Ganzheit hervorgegangen und ein Teil von ihr ist, ist es m&#246;glich zu folgern, dass im Kosmos Elemente eines Bewusstseins aktiv sind.&#8221;</p>
<p>Der Frankfurter Physiker Prof. Dr. Thomas G&#246;rnitz ist inzwischen der &#220;berzeugung, dass Gedanken so real wie Atome sind. In seinen j&#252;ngsten Berechnungen hat er demonstriert, wie aus Quantenbits die Quantenteilchen der konventionellen Physik erzeugt werden k&#246;nnen. Damit liefert G&#246;rnitz die physikalische Begr&#252;ndung f&#252;r die These, dass Materie als &#8220;kondensierte Quanteninformation&#8221; verstanden werden kann. Dies ist wiederum die Voraussetzung daf&#252;r, dass ein mentaler Zustand, der als Quanteninformation etwas Geistiges darstellt, als ebenso real angesehen werden kann wie ein energetischer oder ein materieller.</p>
<p>Kann die Wissenschaft mit diesen neuen Erkenntnissen einen Br&#252;ckenschlag zur Religion anbieten? Diese Frage haben sich bereits Generationen von Naturwissenschaftlern und Philosophen ergebnislos gestellt. Heute jedoch sprechen f&#252;hrende Physiker von einem Paradigmenwechsel, der unser Weltbild bereits in den n&#228;chsten Jahren von Grund auf nachhaltig ver&#228;ndern k&#246;nnte.</p>
<p>&#8220;Du kannst nicht von Gott reden, weil Gott eigentlich das Ganze ist. Und wenn er das Ganze ist, dann schlie&#223;t es Dich mit ein.&#8221; Dieses Zitat stammt von keinem Theologen, sondern von dem Physiker Professor Hans-Peter D&#252;rr, einem Sch&#252;ler des Nobelpreistr&#228;gers Werner Heisenberg. D&#252;rr, der langj&#228;hriger Direktor des Max-Planck-Instituts f&#252;r Physik in M&#252;nchen war, zieht heute Bilanz &#252;ber die Ergebnisse der modernen Quantenphysik und die daraus resultierenden Konsequenzen f&#252;r unser gesamtes Weltbild. &#8220;Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles &#220;brige, die umfassendere Wirklichkeit, das viel Gr&#246;&#223;ere&#8221;, zeigt er sich &#252;berzeugt.</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/03/liefert-die-moderne-quantenphysik-einen.html">grenz|wissenschaft-aktuell</a></h5>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie funktioniert mediale Manipulation?</title>
		<link>http://bertjensen.ch/wie-funktioniert-mediale-manipulation/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 19:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastbeitrag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eines der Hauptkriterien f&#252;r guten Journalismus ist Objektivit&#228;t. Ein guter Journalist informiert. Die Bewertung der Information &#252;berl&#228;sst er dem m&#252;ndigen Leser. Neben einer unbewussten und damit ungewollten Stellungnahme des Journalisten, gibt es die bewusste, also gewollte Manipulation. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von <a href="http://www.pi-news.net/2010/03/wie-funktioniert-mediale-manipulation/">kai1000</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_219850" class="wp-caption aligncenter" style="width: 638px"><a href="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/03/obama_wilders.jpg"><img class="size-full wp-image-219850" title="obama_wilders" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/03/obama_wilders.jpg" alt="" width="628" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Bildauswahl: “Lichtgestalt” Obama (l.) und “Mann der Finsternis” Wilders.</p></div>
</p><p>Eines der Hauptkriterien f&#252;r guten Journalismus ist Objektivit&#228;t. Ein  guter Journalist informiert. Die Bewertung der Information &#252;berl&#228;sst er  dem m&#252;ndigen Leser. Neben einer unbewussten und damit ungewollten  Stellungnahme des Journalisten, gibt es die bewusste, also gewollte  Manipulation. Der WELT-Artikel „Rechtspopulist Wilders st&#252;rzt in  Umfragen ab“ von heute <a href="http://www.pi-news.net/2010/03/desinformation-aktuell-welt-ueber-wilders/" >(PI berichtete)</a> ist ein weiteres Beispiel f&#252;r  diesen schlechten, weil bewusst manipulierenden Journalismus.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article6753893/Rechtspopulist-Wilders-stuerzt-in-Umfragen-ab.html" >Artikel</a> findet sich eine ganze Reihe von Techniken,  die Meinung des Lesers in eine bestimmte Richtung zu lenken:</p>
<p style="text-align: justify;">Zu einer der grundlegendsten Techniken geh&#246;rt die Stigmatisierung  durch verunglimpfende Termini wie etwa „Rechtspopulist“. Ein Populist  bedient sich der Demagogie, er sch&#252;rt &#196;ngste, die er zu seinem Vorteil  nutzen will. Sein Handeln ist nicht von &#220;berzeugung, sondern von  Opportunismus gepr&#228;gt. Ist jemand erstmal als „Populist“ gebrandmarkt,  ist damit die Abwertung seiner Position erreicht. Einem L&#252;gner gleich,  dem Glauben zu schenken nicht lohnt. Eine inhaltliche Auseinandersetzung  mit seinen Aussagen wird somit vorgebeugt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Terminus „Islamfeindlichkeit“ impliziert, dass aus einer Position  der Aggression heraus agiert wird. Das Gegenteil ist der Fall. Wilders –  und auch die gesamte Bewegung um PI – agiert aus der Defensive, als  Reaktion auf die Bedrohung unserer freiheitlichen, s&#228;kularen und  pluralistischen Gesellschaft. Die Verteidigung von Freiheit und  Menschenrechten wird in eine unreflektierte Feindschaft umgedeutet. Auch  dieser Terminus schw&#228;cht Wilders Position.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Begriff, der h&#228;ufig Verwendung findet (allerdings nicht  in diesem WELT-Artikel), ist Islamophobie. Sachliche und vor allem  begr&#252;ndbare Kritik am Islam wird damit zu einer irrationalen Angst im  pathologischen Sinne erhoben. Eine Phobie, also eine krankhafte Angst,  die einer &#228;rztlichen Behandlung bedarf. Somit wird Islamkritik auf eine  Ebene gestellt mit Spinnen-, Flug- oder Platzangst.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der sprachlichen Manipulation ist die Manipulation durch Bilder  eine noch wirksamere Technik. Die Auswahl des Motivs ist ma&#223;geblich f&#252;r  die Sympathie, die durch das Bild und damit durch den Artikel  transportiert wird. Der Vergleich von zwei WELT-Artikeln verdeutlicht  die Wirksamkeit dieser Technik.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beispiel 1</strong> (<a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article6742228/Barack-Obama-spendet-gesamtes-Nobelpreis-Geld.html" >WELT-Artikel vom 12.03.2010</a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Der Fotograf bezieht hier eine Position unterhalb des fotografierten  US-Pr&#228;sident Barack Obama. Die Perspektive zwingt den Betrachter  hinaufzusehen, er wird automatisch in eine unterlegene Position  gezwungen. Der Blick Obamas ist in die Ferne gerichtet, impliziert  weitsichtiges Handeln. Die gehobene Hand verbindet ihn wohlwollend mit  dem Publikum, macht ihn zu einem Teil desselben. Das L&#228;cheln  transportiert Sympathie und Freundlichkeit. Das Bild bewirkt in der  Summe eine Heroisierung Obamas, er wird als Lichtgestalt inszeniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz anders die Inszenierung von Geert Wilders.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beispiel 2 </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geert Wilders l&#228;chelt nicht, er wirkt bedrohlich. Zudem wird er  unvorteilhaft von unten beleuchtet. Seine Gesichtz&#252;ge erhalten durch die  Beleuchtung geradezu teuflische Z&#252;ge, durch die Schatten an den  Augenbrauen entsteht ein „b&#246;ser Blick“. Zudem ist Geert Wilders von  Dunkelheit umgeben. Die unterbewusste Assoziation mit Dieben und  Verbrechern, die sich nur im Schutz der Nacht aus ihrem Versteck wagen,  wird provoziert. Das Bild bewirkt eine Diabolisierung Wilders’.</p>
<p style="text-align: justify;">Um es ganz deutlich zu sagen. Die Presse spielt in einer freien  Gesellschaft eine Schl&#252;sselrolle bei der Kontrolle der drei staatlichen  Gewalten und seiner Institutionen. Daher soll ein Journalist Positionen  von Politikern kritisch hinterfragen – auch die eines Geert Wilders.  Wenn aber die Grenze von objektiver Kritik zu &#246;ffentlicher Diffamierung  &#252;berschritten wird, ist das ein klarer Missbrauch journalistischer  Privilegien.</p>
<p style="text-align: justify;">Journalisten, die sich ihrer besonderen Verantwortung als  Meinungsmacher nicht mehr bewusst sind und die Pressefreiheit f&#252;r ihre  eigenen Ziele missbrauchen, demontieren diese als eine der Grunds&#228;ulen  unserer Demokratie – und Missbrauch ist immer die Vorstufe von  Zerst&#246;rung.</p>
<p style="text-align: justify;">
<hr style="text-align: justify;" />
</p><p style="text-align: justify;">
<h5 style="text-align: justify;">Quelle: <a href="http://www.pi-news.net/2010/03/wie-funktioniert-mediale-manipulation/">Politically  Incorrect</a></h5>
</p><p style="text-align: center;"></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-33" >
	<tr>
		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://c1.websale.net/cgi/wsaffil/wsaffil.cgi?act=callshop&shopid=kopp-verlag&subshopid=01-aa&idx=dynamic&affid=104&prod_index=113649"> <img src="http://c1.websale.net/$WS/kopp-verlag/websale7_shop-kopp-verlag/produkte/medien/bilder/klein/113649.jpg" border="0"/></a></td>
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		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://c1.websale.net/cgi/wsaffil/wsaffil.cgi?act=callshop&shopid=kopp-verlag&subshopid=01-aa&idx=dynamic&affid=104&prod_index=113986"> <img src="http://c1.websale.net/$WS/kopp-verlag/websale7_shop-kopp-verlag/produkte/medien/bilder/klein/113986.jpg" border="0"/></a></td>
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		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://c1.websale.net/cgi/wsaffil/wsaffil.cgi?act=callshop&shopid=kopp-verlag&subshopid=01-aa&idx=dynamic&affid=104&prod_index=111546"> <img src="http://c1.websale.net/$WS/kopp-verlag/websale7_shop-kopp-verlag/produkte/medien/bilder/klein/111546.jpg" border="0"/></a></td>
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	</tr>
</table><p>
</p>
<p style="text-align: center;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>USA: Kongress-Beh&#246;rde plant umfassenden Ausbau des Internets</title>
		<link>http://bertjensen.ch/usa-kongress-behoerde-plant-umfassenden-ausbau-des-internets/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 18:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Neun</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die US-Kommunikationsbeh&#246;rde “Federal Communications Commission” (FCC), eine von der Regierung unabh&#228;ngige Beh&#246;rde des Kongresses, stellt am Dienstag im Parlament einen 10-Jahresplan zum umfassenden Ausbau des Internets und seiner Zugangsm&#246;glichkeiten f&#252;r die Bev&#246;lkerung vor. Ein kulturelle Zeitenwende. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/13/usa-kongress-behorde-plant-umfassenden-ausbau-des-internets/">Daniel  Neun</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die US-Kommunikationsbeh&#246;rde “Federal Communications  Commission” (FCC), eine von der Regierung unabh&#228;ngige Beh&#246;rde des  Kongresses, stellt am Dienstag im Parlament einen 10-Jahresplan zum  umfassenden Ausbau des Internets und seiner Zugangsm&#246;glichkeiten f&#252;r die  Bev&#246;lkerung vor. Ein kulturelle Zeitenwende.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">W&#228;hrend die Medienlandschaft und Informationswelt in den Vereinigten  Staaten von Amerika unter der acht Jahre andauernden Pr&#228;sidentschaft von  George W.Bush vor allem vom Festhalten an traditionellen Monopolen in  Fernseh- und Filmindustrie, wenigen landesweiten Radiosendern und  m&#228;chtigen Zeitungs-Konglomeraten gepr&#228;gt war, machte sich dennoch ein  kultureller, informeller und teilweise auch politischer Umbruch durch  den Zugang vieler Millionen US-B&#252;rger zum Weltinformationsnetz  bemerkbar. Nun folgt, nur schlappe 16 Jahre nachdem der damalige  Vizepr&#228;sident Al Gore ein neues “attisches Zeitalter der Demokratie”  (“New Athenian Age of Democracy”) prognostiziert hatte, tats&#228;chlich die  praktische Umsetzung dieser Ank&#252;ndigung auf politischer Ebene.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie die “New York Times” (1) heute schrieb, haben ungef&#228;hr 100  Millionen US-Amerikaner – ein Drittel der Bev&#246;lkerung – keinen Zugang zu  einem Breitband-Internetanschluss, entweder weil sie sich ihn nicht  leisten k&#246;nnen, weil sie ihn nicht wollen oder weil dieser in ihrer  Wohngegend schlicht nicht zur Verf&#252;gung steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das soll sich nun &#228;ndern. Die Kommunikationsbeh&#246;rde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Federal_Communications_Commission" >“Federal Communications Commission”</a> (FCC), eine der  regierungsunabh&#228;ngigen parlamentarischen Beh&#246;rden der USA, legt am  Dienstag einen ehrgeizigen, &#252;ber 10 Jahre angelegten Plan zum Ausbau des  Weltinformationsnetzes in den Vereinigten Staaten dem Kongress vor.  Hundert Millionen Haushalten in den USA soll bis bis zum Jahre 2020 ein  Internetzugang mit hundert Megabit pro Sekunde erm&#246;glicht werden.  Derzeit liegt die durchschnittliche von US-B&#252;rgern genutzte Bandbreite  bei drei-vier Megabit.</p>
<p style="text-align: justify;">Spannungen mit den alten Dinosauriern der Telekommunikationsbranche  sind vorprogrammiert. Konzerne wie Comcast oder AT&amp;T kontrollieren  weitestgehend die Preise f&#252;r Internetzugang und -betrieb. Bereits jetzt  wird &#252;ber gesetzliche Kompetenzen der FCC debattiert: Internetprovider  (die l&#228;ndliche Gebiete oft nicht ausr&#252;sten) sollen dahingehend unter  Druck gesetzt werden, Netze auch in bisher ausgeschlossenen Gebiete den  Menschen zur Verf&#252;gung zu stellen. Auch die TV-Industrie protestiert und  betont ihre Bedeutung; nur sie sei geeignet bei “Notf&#228;llen” umfassend  die Bev&#246;lkerung zu informieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vorsitzende der FCC, Julius Genachowski, h&#228;lt dagegen: die  Industrie sei f&#228;hig leistungsf&#228;hige Computer zu produzieren, die dann  aber &#252;ber leistungsschwache Verbindungen vernetzt seien. Das sei wie  “die Technologie f&#252;r gro&#223;artige Elektroautos, aber f&#252;rchterliche  Strassenverbindungen” zu haben, so Genachowski.</p>
<p style="text-align: justify;">Allgemein wird der Ausbau des Zugangs zum Weltinformationsnetz in den  USA als Anzeichen daf&#252;r gesehen, dass die Regierung in Washington  nunmehr davon ausgeht, dass das Internet die g&#228;ngige  Telekommunikationsindustrie als Informationsmedium Nr.1 abl&#246;st.</p>
<p style="text-align: justify;">Allzu edle Motive sollte man aber weder der US-Regierung, noch ihrem  Pendant der Regierungsr&#228;te in Br&#252;ssel unterstellen. Priorit&#228;t Nr.1 der  Regierungen ist und bleibt die Bev&#246;lkerungskontrolle.</p>
<p style="text-align: justify;">Gemeinsam und unter h&#246;chster Geheimhaltung hecken Washington und die  Br&#252;sseler Kommission der EU-Regierungsr&#228;te bereits seit 2007 das  “Abkommen gegen Produktpiraterie” (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement" >“Anti-Counterfeiting Trade Agreement”</a>) Acta aus.  Weitere Regierungen wollen da nicht abseits stehen. Dabei sind die  Staats-, Partei- und Familienchefs von Korea, Singapur, Australien,  Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko, den Vereinigten Arabischen  Emirate, Schweiz und Kanada. Die Position Washingtons und Br&#252;ssels in  den Acta-Verhandlungen sieht eine Kontrolle des Internetzugangs durch  die staatlichen Beh&#246;rden vor. Netzseiten k&#246;nnten auf Anweisung  geschlossen, Provider haftbar f&#252;r &#252;bertragene Daten gemacht werden, etwa  aus Tauschb&#246;rsen; Staatsb&#252;rgern k&#246;nnte der Zugang zum  Weltinformationsnetz ganz verboten werden. Dabei ist laut dem  FDP-Europaparlamentarier Alexander Alvaro noch nicht einmal klar, auf  welcher Rechtsgrundlage die EU-Kommission &#252;berhaupt geheim verhandelt.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Berliner Republik warnte die Telekommunikationsbranche vor  „unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Ma&#223;nahmen“. Auch das Europaparlament protestierte  und verglich das Acta-Abkommen mit der unbegrenzten Kontenspionage des  Swift-Abkommens zwischen den USA und der Br&#252;sseler EU im Namen ihrer  Mitgliedsstaaten (2). Das Abkommen war letztlich durch einen Widerspruch  des EU-Parlamentes wieder aufgehoben worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Offensichtlich ist man sich in den oberen Etagen der Welt zumindest  in einem einig: irgendwie alles verschlafen zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt stellt sich, wie so oft in der Geschichte der Menschheit,  wieder einmal die Frage: kriegen die M&#228;chtigen den Korken wieder auf die  Flasche oder w&#252;nschen sie sich lieber was?</p>
<p>Quellen:<br />
(1) <a href="http://www.nytimes.com/2010/03/13/business/media/13fcc.html" >http://www.nytimes.com/2010/03/13/business/media/13fcc.html</a><br />
(2) <a href="http://www.mmnews.de/index.php/201003105115/MM-News/EU-plant-Internetsperren.html" >http://www.mmnews.de/index.php/201003105115/MM-News/EU-plant-Internetsperren.html</a></p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/13/usa-kongress-behorde-plant-umfassenden-ausbau-des-internets/">Radio  Utopie</a></h5>
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		<title>„Der Spiegel“ wie er leibt und schreibt: Hilfe, die Schweinepest an US-Schulen!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 18:28:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der „Spiegel“ wittert mal wieder die Schweinepest. Die neue Vogelgrippe grassiere „an US-Schulen“ und diese Krankheit hei&#223;t diesmal „Homophobie“, was in der Gefahrenstufe irgendwo zwischen Klaustrophobie und Arachnophobie liegen muss. Zusammengerechnet ergibt das nach dem  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von <a href="http://ef-magazin.de/autor/andre-f-lichtschlag">André F.  Lichtschlag</a></em></p>
<h3><em></em>Wie deutsche Journalisten  eine gef&#228;hrliche Krankheit in &#220;bersee bek&#228;mpfen</h3>
<p style="text-align: justify;">Der „Spiegel“ wittert mal wieder die Schweinepest. Die neue Vogelgrippe grassiere „an US-Schulen“ und  diese Krankheit hei&#223;t diesmal „Homophobie“, was in der Gefahrenstufe irgendwo  zwischen Klaustrophobie und Arachnophobie liegen muss. Zusammengerechnet  ergibt das nach dem journalistischen Katastrophen-Einmaleins im Hause des M&#252;llers von Blumencron den entsetzten Aufschrei: „Homophobie an US-Schulen!“</p>
<p style="text-align: justify;">Was  aber war geschehen? Des „Spiegels“ Antwort: „Der Abschlussball an einer Schule wurde wegen eines lesbischen  Paares abgesagt.“ Tats&#228;chlich wurde die Veranstaltung in Fulton im s&#252;dlichen  Bundesstaat Mississippi storniert, weil Constance McMillen, 18 Jahre jung, wohl im Wortsinne verlautbaren lie&#223;, entgegen der traditionell dort leise  vorgeschriebenen Regel – Jungs im Anzug oder Smoking, M&#228;dels im Abendkleid – im Smoking erscheinen zu wollen. Weil die Schule bei der altbew&#228;hrten Etikette auch  f&#252;r Constance keine Ausnahme machen wollte, sind nun gemeinsam mit dem  „Spiegel“ gleich auch alle „B&#252;rgerrechtler entsetzt“. Tats&#228;chlich sind es auch die Mitsch&#252;ler, die nun wegen des uneinsichtigen Mannweibs auf den  „bedeutendsten Abend im Leben eines US-Sch&#252;lers“ verzichten m&#252;ssen. Nachdem, so der  „Spiegel“, die „Schulbeh&#246;rde homophob“ auf die Trotzk&#246;pfigkeit des Teenagers  reagierte, sind auch die „homophoben Reaktionen“ der Mitsch&#252;ler im fernen Hamburg  &#228;u&#223;erst kritikw&#252;rdig. Aus der Sicht der 18-j&#228;hrigen Spielverderberin erl&#228;utern  die mitf&#252;hlenden „Spiegel“-Fechter: Weil die Absage des Balls auf ihre  pers&#246;nliche Haltung zur&#252;ckgehe, „werden mich eine Reihe Leute an der Schule wirklich hassen.“ Ach!</p>
<p style="text-align: justify;">Mitsch&#252;lerin Anna Watson, 17 Jahre jung, sagt, sie sei „etwas genervt“. Und f&#252;gt hinzu: „Einer w&#228;re  doch immer entt&#228;uscht gewesen, entweder Constance oder wir.“ Ein anderer High-School-Comrade wird deutlicher: „Danke, dass du meinen  Abschlussball ruiniert hast.“</p>
<p style="text-align: justify;">Das erinnert den Autor dieser Zeilen an eigene &#252;berm&#252;tige Jugendjahre. Damals ist er aus dem &#246;rtlichen Sch&#252;tzenzug geflogen, weil er statt in gr&#252;ner J&#228;geruniform partout im  schwarzen Anzug zuz&#252;glich Hut und Sonnenbrille durch die geschm&#252;ckten Dorfstra&#223;en  flanieren wollte. Keiner mochte sich dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit damals  annehmen. Es m&#252;ssen dunkle Zeiten gewesen sein, als der „Spiegel“ statt vom  Sch&#252;tzenfest in Wevelinghoven oder von der High School in Fulten zu berichten  tats&#228;chlich die Erfolge Ronald Reagans und Helmut Kohls nacherz&#228;hlen musste und Antidiskriminierungsvorgaben der EU noch unbekannt waren. Ein &#228;lterer Sch&#252;tzenkollege l&#246;ste das Problem Lichtschlag damals kurzentschlossen  mit einer Pechfackel in der Hand, er wollte sich seine Festivit&#228;t auch nicht  ruinieren lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Solche Vorf&#228;lle scheinen Lichtjahre entfernt, denn zur&#252;ck in Fulton 2010 greift die  ACLU-Vertreterin die Schulbeh&#246;rde scharf an. Und auch McMillen selbst ist als Unschuld vom  Lande ganz „fassungslos“ und meint: „Die Botschaft ist doch: Bevor wir  Homosexuelle auf unseren Abschlussball lassen, machen wir lieber gar keinen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Seltsam  nur, dass in den Vorgaben der Schule zum Abschlussball Homosexualit&#228;t &#252;berhaupt nicht erw&#228;hnt  wird. „Spiegel“ und B&#252;rgerrechtsunion haben McMillen dennoch „ermutigt, den n&#228;chsten  Schritt zu gehen“: Sie hat n&#228;mlich nun „ihre High School verklagt“, sie „will  erzwingen, dass der Ball stattfindet“, samt ihrer Anwesenheit im Smoking  selbstverfreilich.</p>
<p style="text-align: justify;">Als wenn die zum weltweiten Skandal hochgejubelte Provinzposse einer &#252;berm&#252;tigen jugendlichen Querulantin  nicht genug w&#228;re, setzt Jared Polis, schwuler demokratischer Abgeordneter im Repr&#228;sentantenhaus in Washington, noch eins drauf. Er hat – und das  befriedigt den „Spiegel“ am Ende doch sehr – „einen Gesetzentwurf in den Kongress eingebracht, der die Diskriminierung homosexueller Sch&#252;ler verbietet“.  Der „Fall McMillen“ zeige n&#228;mlich, „dass Sch&#252;ler gegen Diskriminierung gesch&#252;tzt  werden m&#252;ssen.“ Denn, so Polis und die Pressewart von der Waterkant: „In diesem  Fall ist es ein Ball. In einem anderen geht es darum, get&#246;tet zu werden.“</p>
<p style="text-align: justify;">Und  morgen verklagen wir die &#246;rtliche Feuerwehr, weil sie sich gegen das rosa Tutu anstelle des  bislang vorgeschriebenen Schutzanzugs gewehrt hat, und die  Schornsteinfegerinnung, die den Lederdress mit dezentem Ges&#228;&#223;ausschnitt noch nicht im Programm  hatte. Denn, na klar, „in dem Fall ist es nur der Schlot, morgen geht es darum,  get&#246;tet zu werden.“ Und das Hamburger Organ f&#252;r politische Korrektheit in  Deutschland meldet dann: „Homophobie in deutschen Feuerwehren: L&#246;scheinsatz wegen schwulem Brandmeister abgesagt“.</p>
<p><strong>Internet</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,683000,00.html">„Der  Spiegel“: „Homophobie an US-Schulen: Abschlussball wegen lesbischen Paares abgesagt“</a></p>
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<hr />
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		<title>BND-Pr&#228;sident Ernst Uhrlau vor dem Rauswurf</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 18:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrapez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie das Naumburger Tageblatt heute schreibt, wird f&#252;r den Chef der deutschen Auslandsspionage bereits ein Nachfolger gesucht. In den Katakomben des Dienstes d&#252;rfte nun das grosse Beben beginnen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/13/bnd-prasident-ernst-uhrlau-vor-dem-rauswurf/">petrapez</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie das <em>Naumburger Tageblatt</em> heute schreibt, wird  f&#252;r den Chef der deutschen Auslandsspionage bereits ein Nachfolger  gesucht. In den Katakomben des Dienstes d&#252;rfte nun das grosse Beben  beginnen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Online-Ausgabe des <em>Naumburger Tageblatt</em> der  Mitteldeutschen Zeitung wurde in einem Artikel am heutigen Samstag, den  13.M&#228;rz der weitere Verbleib des Pr&#228;sidenten Ernst Uhrlau in Frage  gestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Grund daf&#252;r wird seine offensichtliche Unf&#228;higkeit genannt,  diesen Posten zu bekleiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Meistens enthalten entsprechende von zust&#228;ndigen Beh&#246;rden  unbest&#228;tigte Meldungen dennoch ein F&#252;nkchen Wahrheit, wenn Insiderwissen  an die Presse weitergeleitet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeitung schrieb, dass es in Berliner Politikerkreisen als <em>“ausgemacht”</em> gelte, dass Uhrlau gehen muss. Es h&#228;tte<em> “zuviele Pannen gegeben”</em>,  hiess es stark untertrieben &#252;ber die offensichtliche Unf&#228;higkeit des  BND-Pr&#228;sidenten und dass bei diesem F&#252;hrungsstil die sechstausend  Mitarbeiter eben das Gleiche tun wir ihr Chef: Man macht, was man will –  dazu geh&#246;rt auch, sich nicht an bestehende Grundgesetze zu halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Uhrlaus Rauswurf scheint so gut wie sicher, denn es wird schon  kritisiert, dass noch kein Nachfolger feststehen w&#252;rde.</p>
<p style="text-align: justify;">Wolfgang Neskovic von der Linksfraktion und Mitglied des  Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) wurde mit folgenden Worten  zitiert</p>
<p style="text-align: justify;"><em>“Dabei geht es nicht um die Person Uhrlau, sondern um die  Entscheidungsschw&#228;che von Bundeskanzlerin Angela Merkel, schnell einen  Nachfolger f&#252;r Uhrlau zu pr&#228;sentieren.”</em> im Zusammenhang mit der  Ernennung eines Nachfolgers und man wundere sich sehr in PKGr-Kreisen  dar&#252;ber.</p>
<p style="text-align: justify;">Das <em>Naumburger Tageblatt</em> berichtete weiter, dass nach  Aussagen von informierten BND-Kreisen ihr Chef sich selber gewundert  h&#228;tte, dass er bis jetzt noch im Amt w&#228;re, da hohe Beamte des  Bundeskanzleramtes der Meinung w&#228;ren, dass Uhrlau <em>“zu oft gezeigt  hat, dass er seinen Laden einfach nicht im Griff hat.”</em></p>
<p style="text-align: justify;">Deren Motive f&#252;r diese Unzufriedenheit k&#246;nnten darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren  sein, dass zuviel &#252;ber die illegalen Aktivit&#228;ten des BNDs ans Tageslicht  gekommen ist und nicht etwa darin, dass diese ausgef&#252;hrt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Naumburger Tageblatt</em>:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie sehr Uhrlau die Journalisten ausspionierte, zeigte sich auch  an folgendem Beispiel, das ddp geschildert wurde. Von der BND-Spitze in  Berlin wurde eigens ein Emiss&#228;r, ein Abgesandter mit geheimem Auftrag,  in eine Auslandsniederlassung des Dienstes zur «Aufkl&#228;rung» geschickt.  Alle «angetretenen» BND-Mitarbeiter wurden «hochnotpeinlich» befragt, ob  sie Verbindungen zu dem ins Visier geratenen Journalisten unterhielten.  Erst, nachdem die BNDler mit Unterschrift versichert hatten, dass es  keinen Kontakt gab, konnten sie ihren Job weiter aus&#252;ben.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Berliner Parlamentskreisen wurde dieser Vorfall als  «unglaublich» bezeichnet. Nach all dem Vorgehen gegen die Journalisten  sprach Uhrlau selbst von einem «Schandfleck» auf der Weste des BND.  Kanzlerin Merkel bezeichnete schlie&#223;lich ihr Verh&#228;ltnis zu Uhrlau als  «stark ersch&#252;ttert». </em></p>
<p style="text-align: justify;">Artikel zum Thema</p>
<p>12.03.2010 <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/12/interview-mit-einem-ex-agenten-ich-wurde-mir-ein-offentliches-gesprach-mit-uhrlau-und-hanning-wunschen/">INTERVIEW  MIT EINEM EX-AGENTEN: “Ich w&#252;rde mir ein &#246;ffentliches Gespr&#228;ch mit  Uhrlau und Hanning w&#252;nschen”</a><br />
11.03.2010 <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/11/interview-mit-einem-ex-agenten-wir-sehen-hier-eine-falsch-verstandene-bundnistreue/">INTERVIEW  MIT EINEM EX-AGENTEN: “Wir sehen hier eine falsch verstandene  B&#252;ndnistreue”</a><br />
10.03.2010 <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/10/interview-mit-einem-ex-agenten-ich-habe-mich-bemuht-bin-laden-zu-treffen/">INTERVIEW  MIT EINEM EX-AGENTEN: “Ich habe mich bem&#252;ht Bin Laden zu treffen”</a><br />
09.03.2010 <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/09/interview-mit-einem-ex-agenten-wenn-etwas-auffallt-wird-es-immer-dem-mossad-in-die-schuhe-geschoben/">INTERVIEW  MIT EINEM EX-AGENTEN: “Wenn etwas auff&#228;llt, wird es immer dem Mossad in  die Schuhe geschoben”</a><br />
08.03.2010 <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/08/interview-mit-einem-ex-agenten-wilhelm-dietl-uber-schattenarmeen/">INTERVIEW  MIT EINEM EX-AGENTEN: Wilhelm Dietl &#252;ber “Schattenarmeen”.</a></p>
<p>11.03.2010 <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/11/uber-die-drohende-cdu-spd-koalition-und-die-kunduz-affare/">&#220;ber  die drohende CDU-SPD-Koalition und die Kunduz-Aff&#228;re</a><br />
22.02.2010 <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/02/22/polizeichef-dubai-passe-von-diplomaten-bei-mord-benutzt/">Polizeichef  Dubai: P&#228;sse von “Diplomaten” bei Mord benutzt</a></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1268471314957&amp;openMenu=1013016724320&amp;calledPageId=1013016724320&amp;listid=1018881578370">http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1268471314957&amp;openMenu=1013016724320&amp;calledPageId=1013016724320&amp;listid=1018881578370</a></p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/13/bnd-prasident-ernst-uhrlau-vor-dem-rauswurf/">Radio  Utopie</a></h5>
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		<title>Ein unerm&#252;dlicher Fechter f&#252;r die Freiheit</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 17:45:21 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von <a href="http://kpkrause.de/?p=865">K. P. Krause</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hans-Olaf Henkel ist jetzt 70 Jahre alt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Man nennt ihn unbequem; er ist es. Man nennt ihn einen Querkopf; er ist es. Man nennt ihn streitbar; er ist es. Man nennt ihn einen Rebellen; er ist es, jedenfalls verbal. Man nennt ihn einen Querdenker; er ist es, will aber lieber „Geradeausdenker“ genannt werden. Auch polemisch nennt man ihn. Aber das ist Geschmackssache. Denn wer Tatsachen ausspricht und zuspitzt, damit sie geh&#246;rt und verstanden werden, dann sehen die einen darin nur Polemik, die anderen aber empfinden es als geradeheraus, erfrischend unverbl&#252;mt und absolut notwendig. Aber ihn als „notorischen Querulanten“ zu bezeichnen, wie es auch schon passiert ist, damit geschieht ihm Unrecht. Gemeint ist Hans-Olaf Henkel. Am 14. M&#228;rz wird er 70 Jahre alt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vier gro&#223;e berufliche Positionen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesen siebzig Jahren ist er alles andere als ein Unbekannter geworden, wenn auch erst in den sp&#228;teren davon. Denn seine gro&#223;en beruflichen Positionen mit Wirkungen in der &#214;ffentlichkeit waren:<br />
- Vorsitzender der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung von IBM Deutschland (1987 bis 1993),<br />
- Vorsitzender von IBM Europa, Mittlerem Osten und Afrika mit Dienstsitz in Paris (1993 bis 1995),<br />
- Pr&#228;sident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, BDI, als Ehrenamt (1995 bis 2000) und<br />
- Pr&#228;sident der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (2001 bis 2005). Dieser  kurz “Leibniz-Gemeinschaft” genannte Verein umfa&#223;t immerhin 86 Einrichtungen mit rund 6500 Wissenschaftlern, betreibt Forschung in vielen Wissenschaftsbereichen, stellt wissenschaftliche Infrastruktur bereit, besch&#228;ftigt in seinen Instituten rund 14 000 Menschen und hat einen Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegen die Sozialisten in allen Parteien und Gruppen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Daneben war und ist Henkel Aufsichtsrat in vielen Unternehmen. Seit November 2000 h&#228;lt er als Honorarprofessor am Lehrstuhl „Internationales Management“  der Universit&#228;t Mannheim Vorlesungen &#252;ber „Management in einer globalisierten Welt“. Seit 2006 ber&#228;t er als <em>Senior Advisor </em>die Bank of America. Folglich ist er mit Fragen in Sachen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vertraut und vermag sich kundig und kompetent zu ihnen zu &#228;u&#223;ern. Als unerm&#252;dlicher K&#228;mpfer f&#252;r Freiheit und marktwirtschaftliches Regelwerk und gegen die Sozialisten in allen Parteien und Gruppierungen  ist er bei Gleichdenkenden hochgesch&#228;tzt, bei Andersdenkenden mi&#223;beliebt, abgelehnt, teils auch verabscheut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als liberal-konservativer Mahner immer pr&#228;sent</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche Auszeichnungen und Preise pflastern seinen Weg, darunter die Ehrendoktorw&#252;rde der Technischen Universit&#228;t Dresden (1992), der Ludwig-Erhard-Preis f&#252;r Wirtschaftspublizistik (2003), die Hayek-Medaille der Friedrich A. von Hayk Gesellschaft (2007, und seit 2000 ist er Commandeur der franz&#246;sischen Ehrenlegion.  Gerne schm&#252;cken sich Veranstaltungen mit ihm, denn er ist ein sachkundiger, gl&#228;nzender Redner. 2001 wurde er mit dem Cicero-Rednerpreis des Verlags f&#252;r deutsche Wirtschaft bedacht. Fernseh-Talkshows laden ihn ein, weil sie einen liberal-konservativen Mahner als Gegenpart f&#252;r politisch linke Positionen brauchen oder einen Watschenmann, einen Polarisierer, der die Speere auf sich zieht, dies aber immer bravour&#246;s durchsteht, solange er das Wort hat. Radiosender befragen ihn gerne zu aktuellen Ereignissen, Entwicklungen und Entscheidungen, wenn es um Wirtschaft und Wirtschaftspolitik geht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was Henkel sagt, das mag nicht jeder</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Henkel ist immer gut f&#252;r klare Aussagen, dr&#252;ckt die Finger in Wunden, riskiert eine Lippe. Das mag nicht jeder, das vertr&#228;gt nicht jeder. Gegner Henkels sind solche, die auf Grund genetischer Veranlagung, Herkunftsmilieu und  Folgeeinfl&#252;ssen  auf  „linke“ Anschauungen gepr&#228;gt sind. Das liest sich dann zum Beispiel so: „Immer dann wenn Anne Will oder Maybrit Illner auf Kosten des Geb&#252;hrenzahlers ihre neoliberalen Hassverantstaltungen, die sie Talkshows nennen, abhalten, ist ein Mann besonders beliebt: Hans-Olaf Henkel, der die IBM in Deutschland fast ruiniert h&#228;tte und bei dessen Abgang die Mitarbeiter damals in Freudentr&#228;nen ausbrachen. Henkel ist der Chefdampfplauderer der INSM und einer, der nichts so sehr hasst wie Arbeitnehmer und Arbeitslose.“ INSM steht f&#252;r Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, an der auch Henkel beteiligt ist. Aber Henkel geh&#246;rt keiner politischen Partei an, ist allerdings mannigfach engagiert und bekennt, da&#223; er Wechselw&#228;hler ist. Aber zur bayrischen Landtagswahl 2009 hat er f&#252;r die Freien W&#228;hler einen Programmentwurf geschrieben, um „die &#220;bermacht der Parteien zu knacken”.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>F&#252;r weniger Staat, gegen Gleichmacherei</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Henkels charakteristischer Sprachstil ist so knapp wie der von Helmut Schmidt. Kurze, pr&#228;gnante S&#228;tze, nichts &#220;berfl&#252;ssiges, notfalls verletzend, eben <em>keine</em> Dampfplauderei. Kerns&#228;tze von ihm lauten zum Beispiel: „Wir haben sehr viel Solidarit&#228;t und sehr viel Gleichheit, aber sehr wenig Freiheit.“  Oder: „Deutschland ist ein Land, das Unterschichten produziert.“ Oder: „Die Deutschen geben mehr f&#252;r Soziales und f&#252;r Solidarit&#228;t aus als alle anderen und werden immer unsolidarischer.“ Oder an die eigene Klasse gerichtet: „Zu oft besch&#228;ftigen sich die gro&#223;en Chefs mit ihren eigenen Visionen anstatt mit denen ihrer Kunden.“ Alles dies sind Zitate aus seiner Zeit als BDI-Pr&#228;sident. Henkel ist f&#252;r weniger Staat, gegen Gleichmacherei, f&#252;r mehr Wettbewerb. Er verteidigt Thilo Sarrazin, wenn dessen Kritiker ihn wegen Feststellungen schlachten wollen, die sie als ungeheure Provokation brandmarken, weil sich Sarrazin nicht an die verlangte politische Korrektheit h&#228;lt. Wie Henkel selbst.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Henkels vom Freiheitsdrang gepr&#228;gte B&#252;cher</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In etlichen kritischen B&#252;chern zur Politik, Wirtschaftspolitik und zu gesellschaftlichen Entwicklungen hat er ausgebreitet, was er ablehnt, was fehll&#228;uft, was er sich statt dessen vorstellt. Sein j&#252;ngstes Buch (2009) hei&#223;t „Die Abwracker – Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen“ (siehe meinen Beitrag vom 1. Februar 2010). Den „Abwrackern“ vorangegangen sind die B&#252;cher Kampf um die Mitte &#8211; Mein Bekenntnis zum B&#252;rgertum (2007), Die Kraft des Neubeginns &#8211; Deutschland ist machbar (2004), Die Ethik des Erfolgs &#8211; Spielregeln f&#252;r die globalisierte Gesellschaft (2002),  Jetzt oder nie (2001), Die Macht der Freiheit &#8211; Erinnerungen und Gedanken (2000). In allen kommt Henkels Freiheitsdrang zum Ausdruck. In der  „Ethik des Erfolgs“ schreibt er: “Der Kern der modernen Ethik muss die Freiheit sein: die Freiheit des Einzelnen, am globalen Spiel teilnehmen und sich aktiv verwirklichen zu k&#246;nnen, und zwar nicht nur zum eigenen, sondern zum Nutzen aller.”</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>F&#252;r eine „Halle der Schande“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In seinen &#196;u&#223;erungen schont er auch die gro&#223;en Manager nicht. Die <em>S&#252;ddeutsche Zeitung</em> schrieb zu seinem Abwracker-Buch: „Wer sich Hans-Olaf Henkel zum Gegner macht, der muss mit dem Schlimmsten rechnen: dass er in einem seiner vielen B&#252;cher namentlich erw&#228;hnt wird.“ Und die sch&#246;nste von Henkels Forderungen sei die, eine <em>Hall of Shame</em>, eine Halle der Schande, einzurichten. Darin sollten alle jene Wirtschaftsf&#252;hrer einen Platz finden, die der Marktwirtschaft geschadet h&#228;tten. Die Ursachen der Finanzkrise seit 2007 sieht er im Gutmenschentum. Er schreibt: „Vor Menschen, die Gutes   tun habe ich gro&#223;en Respekt – Gutmenschen dagegen erwecken nur den Anschein Gutes zu tun, indem sie andere, etwa durch moralischen Druck, dazu zwingen, Dinge zu tun, die sie selbst f&#252;r gut halten.“ Das Gutmenschentum manifestiere sich in ihren Gesetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch sein Familien-Soll erf&#252;llt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geboren ist Henkel 1940 in Hamburg, hanseatisch gepr&#228;gt und korrekt ist auch seine Haltung. Jedenfalls seit er erwachsen ist. Denn von seiner Jugendzeit liest man: „Als Jugendlicher war er mal Langhaartr&#228;ger, der h&#228;ufig zwangsweise die Schule wechselte, dann schwarzgekleideter Existentialist mit Pilzkopf und Leidenschaft f&#252;r Jazz, die Beatles und Fidel Castro.“ Henkels Vater war im Krieg gefallen, so wuchs er zun&#228;chst als Halbwaise auf, bis seine Mutter wieder heiratete und der in Hamburg und Norddeutschland sehr popul&#228;re, heimatnahe Lieders&#228;nger, Lautenspieler und Komponist Richard Germer sein Stiefvater wurde. Zeitgenossen von damals liebten besonders dessen „Seer&#228;uberballade“ und das „St&#228;ndchen an Paula“. Nach dem Realschulabschluss machte Henkel eine kaufm&#228;nnische Lehre beim Hamburger Speditionsunternehmen K&#252;hne &amp; Nagel, studierte anschlie&#223;end an Hamburgs  heutiger Hochschule f&#252;r Wirtschaft und Politik. 1962 begann seine Zeit bei IBM mit sp&#228;teren T&#228;tigkeiten in den Vereinigten Staaten und Ostasien mit seiner IBM-Endstation in Paris. Auch sein Familien-Soll hat Henkel erf&#252;llt: Er ist Vater von vier Kindern.</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://kpkrause.de/?p=865">kpkrause.de</a></h5>
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		<title>Heiss! Marc Faber &amp; Mike Shedlock: “Der Tag der Vergeltung ist gekommen. Es ist zu sp&#228;t. Rettung unm&#246;glich.”</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 17:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marc Faber: “Kollaps der Zivilisation hat begonnen. ” Er z&#228;hlt ein paar Dinge auf, die mich einen Herzkasper h&#228;tten bekommen lassen, wenn ich nicht astrologischerseits schon vor Jahren eine Schutzimpfung gegen die Realit&#228;tsbeschreibung Marc Fabers erhalten h&#228;tte. Am sch&#228;rfsten  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/03/13/heiss-marc-faber-mike-shedlock-der-tag-der-vergeltung-ist-gekommen-es-ist-zu-spat-reparatur-unmoglich/">Holger  Roehlig</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>“Wir sind dem Untergang geweiht.<br />
Der Tag der Abrechnung ist gekommen.<br />
Das finale Desaster kann nicht verhindert werden.<br />
Es ist zu sp&#228;t. Reparatur unm&#246;glich.”</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Marc Faber: “<strong>Kollaps der Zivilisation hat begonnen.</strong> ” Er z&#228;hlt ein paar Dinge auf, die mich einen Herzkasper h&#228;tten bekommen lassen, wenn ich nicht astrologischerseits schon vor Jahren eine Schutzimpfung gegen die Realit&#228;tsbeschreibung Marc Fabers erhalten h&#228;tte. Am sch&#228;rfsten ist immer sein Lachen zu seinen Horrorbotschaften. Er wollte am Tag vorher ein Bier trinken, sagt er. Er weiss, dass er <em>sehr jung</em> aussieht, sagt er. Aber er war &#252;berrascht, dass die Bedienstete seinen Ausweis sehen wollte. Trotz seines Gesichts, das ihn nicht unbedingt als 18 oder j&#252;nger erscheinen l&#228;sst. Den Zwang den Ausweis zu zeigen weil er Durst hatte nimmt er als <em>ein</em> Zeichen f&#252;r den beginnenden Kollaps der Zivilisation: “Nix Bier ohne Ausweis.” Er r&#228;t aufs Land zu fl&#252;chten. Mike Shedlock: ” Washington kann nichts machen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Es ist aus. Der Tag der Abrechnung ist gekommen.”</strong></p>
<p>Text und Video <a href="http://finance.yahoo.com/tech-ticker/faber-and-mish:-we%27re-doomed-and-washington-can%27t-do-anything-about-it-yftt_441381.html">hier.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist <em>so sch&#246;n</em>: Ins gleiche Horn st&#246;&#223;t <a href="http://www.cnn.com/WORLD/fareed.zakaria.qa/archive">Fareed Zakaria</a>. Sogar der Mainstream beginnt allm&#228;hlich das Volk einzustimmen. <em>CNN:</em></p>
<blockquote>
<h3><a href="http://www.cnn.com/2010/OPINION/03/12/zakaria.spending.taxes/index.html?hpt=C2">World faces a day of financial reckoning</a></h3>
<p>…</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000080;">Er sagt Regierungen, speziell in den entwickelten </span>[<em>Dieser</em> Witz ist wahrlich gut!] <span style="color: #000080;">L&#228;ndern</span>, <span style="color: #000080;">eilten um Finanzinstitutionen in der Wirtschaftskrise zu retten, was zu einem massiven Anstieg der Staatsschulden f&#252;hrte. Jetzt wird die Rechnung allm&#228;hlich pr&#228;sentiert.</span></p>
<p style="text-align: justify;">He says governments, particularly in developed countries, rushed to bail out financial institutions in the economic crisis, leading to a massive increase in public debts. Now the bill is beginning to come due.</p>
</blockquote>
<p>So dumm k&#246;nnen noch nicht einmal Politclowns sein, dass sie nicht wussten was sie taten: Sie &#252;bernahmen die Schulden von Privatbanken und luden diese Schulden Privater dem Volk auf. Sie betrieben Sozialismus f&#252;r ein paar wenige Allerreichste. Manche fragen: “Wieviel Geld ist daf&#252;r bei ihnen h&#228;ngengeblieben?”</p>
<p>Aus einem <a href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/14.html">Text</a> dessen H&#252;ter heute in den Dreck zu ziehen versucht wird:</p>
<blockquote><p>Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der daraufsa&#223;, des Name hie&#223; Tod, und die H&#246;lle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben, zu t&#246;ten…</p>
<p>Denn es ist gekommen der gro&#223;e Tag seines Zorns,</p>
<p>…</p>
<p>Und die &#252;brigen Leute, die nicht get&#246;tet wurden von diesen Plagen, taten nicht Bu&#223;e f&#252;r die Werke ihrer H&#228;nde, da&#223; sie nicht anbeteten die Teufel und goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und h&#246;lzernen G&#246;tzen, welche weder sehen noch h&#246;ren noch wandeln k&#246;nnen; <a href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/16.html#16,9">{Offenbarung.16,9} 16,9<br />
Und den Menschen ward hei&#223; von gro&#223;er Hitze, und sie l&#228;sterten den Namen Gottes, der Macht hat &#252;ber diese Plagen, und taten nicht Bu&#223;e, ihm die Ehre zu geben.</a> <a name="9,21" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/9.html#9,21"><sup><strong>21</strong></sup></a>und taten auch nicht Bu&#223;e f&#252;r ihre Morde, Zauberei, Hurerei und Dieberei.</p>
<p>und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit der Toten, zu richten</p>
<p>So jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt sein Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand,  <a href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/13.html#13,12">{Offenbarung.13,12} 13,12<br />
Und es &#252;bt alle Macht des ersten Tiers vor ihm; und es macht, da&#223; die Erde und die darauf wohnen, anbeten das erste Tier, dessen t&#246;dliche Wunde heil geworden war;</a> <a name="14,10" href="http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/14.html#14,10"><sup><strong>10</strong></sup></a>der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch,</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wie nannte sich Crowley, der Vollidiot, der Alkoholiker und Morphinist? Welche Zahl steht daf&#252;r? Wo ist diese Zahl zu finden in jedem Supermarkt?</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/03/13/heiss-marc-faber-mike-shedlock-der-tag-der-vergeltung-ist-gekommen-es-ist-zu-spat-reparatur-unmoglich/">Analyse  + Aktion</a></h5>
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		<title>“Die T&#252;rkei ist die gr&#246;&#223;te islamistische Gefahr”</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 16:41:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn man an Extremmuslime denkt, fallen einem auf Anhieb die Taliban, Al Kaida, die Hisbollah, Syrien, die Saudis, die iranischen Mullahs, die Hamas und die Muslimbr&#252;der ein. Kaum jemand w&#252;rde die T&#252;rkei als die gr&#246;&#223;te islamisch-fundamentalistische Gefahr einsch&#228;tzen. Dies ist ein Fehler, meint der Ex-PLO-Terrorist aus Bethlehem Walid Shoebat (Foto). Dass die T&#252;rkei alle Anstalten [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://www.pi-news.net/2010/03/die-tuerkei-ist-die-groesste-islamistische-gefahr/">PI</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_217868" class="wp-caption alignleft" style="width: 151px"><a href="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/03/walid.jpg"><img class="size-medium wp-image-217868 " title="walid" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/03/walid-202x300.jpg" alt="Walid Shoebat" width="141" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Walid Shoebat</p></div>
</p><p style="text-align: justify;">Wenn man an Extremmuslime denkt, fallen einem auf Anhieb die Taliban,  Al Kaida, die Hisbollah, Syrien, die Saudis, die iranischen Mullahs,  die Hamas und die Muslimbr&#252;der ein. Kaum jemand w&#252;rde die T&#252;rkei als die  gr&#246;&#223;te islamisch-fundamentalistische Gefahr einsch&#228;tzen. <a href="http://www.wnd.com/index.php?fa=PAGE.view&amp;pageId=127521" >Dies ist ein Fehler</a>, meint der Ex-PLO-Terrorist aus  Bethlehem <a href="http://www.shoebat.com/" >Walid  Shoebat</a> (Foto). Dass die T&#252;rkei alle Anstalten macht, das Osmanische  Imperium wiederherstellen zu wollen und die turkst&#228;mmigen V&#246;lker “heim  ins Reich” zu holen, m&#252;sste allen ein Alarmsignal sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Walid Shoebat wei&#223;, wovon er spricht. Sein Gro&#223;vater war ein enger  Freund und Vertrauter des Hitler-Fans Haj Amin al-Husseini, Gro&#223;mufti  von Jerusalem. Shoebat selbst war in seiner Jugend PLO-Terrorist und  k&#228;mpfte gegen Israel. W&#228;hrend des Studiums in den USA versuchte Shoebat,  seine christliche Frau zum Islam zu bekehren, was damit endete, dass  Shoebat selbst Christ wurde und seinen Hass auf Israel beilegte.</p>
<p style="text-align: justify;">Er glaubt heute, die T&#252;rkei sei die schlimmste Bedrohung f&#252;r den  Westen, weil sie &#252;ber die gr&#246;&#223;te Armee in der Region und die zweitgr&#246;&#223;te  in der NATO verf&#252;gt. Die Statements, die in letzter Zeit von der  t&#252;rkischen Regierung abgegeben wurden, sollten f&#252;r die USA Grund zur  Besorgnis sein:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>“Erdogan sagt, 1,5 Milliarden Muslime w&#252;rden nur darauf  warten, dass die t&#252;rkische Regierung sich erhebt. Das ist ziemlich  furchterregend. Die T&#252;rkei regiert nur 70 Millionen Menschen, warum also  sprechen sie von 1,5 Milliarden?”</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">89 Prozent der T&#252;rken sind Muslime. Erdogan spielt mit den 1,5  Milliarden aber auf ein noch gr&#246;&#223;eres Kalifat an. Ein neues islamisches  Gro&#223;-Imperium nach den Gesetzen der Scharia, bereit zum Kulturkampf  gegen den Westen.</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.pi-news.net/2010/03/die-tuerkei-ist-die-groesste-islamistische-gefahr/">Politically  Incorrect</a></h5>
<p style="text-align: center;"></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-10" >
	<tr>
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	</tr>
</table><p>
</p>
<p style="text-align: center;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Desinformation aktuell: WELT &#252;ber Wilders</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 14:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastbeitrag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf WELT-Online schlagzeilt es heute: &#8220;Stimmungswandel &#8211; Rechtspopulist Wilders st&#252;rzt in Umfragen ab&#8221;. Dabei bezieht sich das Blatt auf eine Umfrage von Maurice de Hond, der Wilders (17%), Balkenende (25%) und Cohen (55%), bisher B&#252;rgermeister von Amsterdam, zur Abstimmung stellte. Diese Konstellation als Auswahl allerdings gab es bislang nicht, so dass die Formulierung „Absturz“ falsch [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://www.pi-news.net/2010/03/desinformation-aktuell-welt-ueber-wilders/">Andreas F.</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/03/welt_wilders.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-217782" title="welt_wilders" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/03/welt_wilders.jpg" alt="" width="440" height="268" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auf <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article6753893/Rechtspopulist-Wilders-stuerzt-in-Umfragen-ab.html" >WELT-Online</a> schlagzeilt es heute: “Stimmungswandel –  Rechtspopulist Wilders st&#252;rzt in Umfragen ab”. Dabei bezieht sich das  Blatt auf eine <a href="https://n10.noties.nl/peil.nl/" >Umfrage  von Maurice de Hond</a>, der Wilders (17%), Balkenende (25%) und Cohen  (55%), bisher B&#252;rgermeister von Amsterdam, zur Abstimmung stellte. Diese  Konstellation als Auswahl allerdings gab es bislang nicht, so dass die  Formulierung „Absturz“ falsch ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch auff&#228;lliger ist, dass die WELT einen anderen Befund aus  derselben Erhebung unterschl&#228;gt. So fragte de Hond n&#228;mlich auch:  Angenommen, dass Job Cohen Chef der PvdA wird. Wie ver&#228;ndert sich dann  die Wahrscheinlichkeit, dass Sie am 9. Juni (Parlamentswahl) f&#252;r die  PvdA stimmen werden? 73 Prozent der Befragten (!) antworteten, sie  h&#228;tten nicht vorgehabt, f&#252;r die PvdA zu stimmen und sie w&#252;rden das auch  nicht tun.</p>
<p style="text-align: justify;">In der anderen Bezugsquelle, einer <a href="http://www.eenvandaag.nl/politiek/35745/uitslag_meerderheid_vindt_cohen_een_goede_keuze" >Untersuchung des Magazins Een Vandaag</a>, stimmten 52%  f&#252;r Cohen, 17% f&#252;r Balkenende und 15% f&#252;r Wilders. Auch hier allerdings  Vorsicht: Das zugrundegelegte „Meinungspanel“ hat 40.000 Mitglieder und  ist nach eigenen Anspr&#252;chen hinsichtlich sechs Variablen repr&#228;sentativ.  Allerdings haben von den 40.000 Mitgliedern des Forums nur 16.000  abgestimmt, wovon 3.500 (also ca. 20%) waren, die bei den letzten  Parlamentswahlen f&#252;r die PvdA stimmten. Inwiefern diese Umfrage  repr&#228;sentativ ist, bleibt mithin unklar, unklar auch, wer warum (nicht)  mitstimmte.</p>
<p style="text-align: justify;">Deutlich ist jedoch, dass die WELT zumindest stark verk&#252;rzt darstellt  und wom&#246;glich erw&#252;nschte Schlussfolgerungen zieht, die das Material  nicht hergibt. Unsauber getrennt und dargestellt ist bei der WELT  anscheinend auch die Frage nach dem Favoriten f&#252;r das Amt des  Ministerpr&#228;sidenten einerseits und die Frage nach der favorisierten  Partei andererseits.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kommentarfunktion zum WELT-Artikel wurde &#252;brigens deaktiviert…</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.pi-news.net/2010/03/desinformation-aktuell-welt-ueber-wilders/">Politically  Incorrect</a></h5>
<p style="text-align: center;"></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-33" >
	<tr>
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	</tr>
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</p>
<p style="text-align: center;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>&#214;ffentliches Eigentum II: Wertentscheidungen und Reichweite des Liberalismus</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 14:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Benutzung eines Gegenstands unterliegt faktischen Beschr&#228;nkungen. Ein Telefon kann immer nur von einer Person zum Fernsprechen benutzt werden. Ein Auto nur von einer Person zu einem Ziel gesteuert werden. Auf einem Stuhl kann sich nur eine Person niederlassen. Um die Nutzung gegenst&#228;ndlicher Ressourcen konkurrieren mehrere Menschen, wenn sie alle glauben, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von <a href="http://ef-magazin.de/autor/dirk-friedrich" >Dirk Friedrich</a></p>
<h3 style="text-align: justify;">Der R&#252;ckgriff auf den interpersonellen Nutzenvergleich im Politischen</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Benutzung eines Gegenstands unterliegt faktischen Beschr&#228;nkungen. Ein Telefon kann immer nur von einer Person zum Fernsprechen benutzt werden. Ein Auto nur von einer Person zu einem Ziel gesteuert werden. Auf einem Stuhl kann sich nur eine Person niederlassen. Um die Nutzung gegenst&#228;ndlicher Ressourcen konkurrieren mehrere Menschen, wenn sie alle glauben, einen Anspruch auf ihre Nutzung innezuhaben. &#220;blicherweise wird dieser Konflikt durch Eigentum gel&#246;st. Auto, Telefon und Stuhl kennen &#252;blicherweise nur einen Eigent&#252;mer. Dieser entscheidet &#252;ber die Nutzung. Haben Ressourcen mehrere Eigent&#252;mer, so verabreden diese Regeln &#252;ber ihre Nutzung. &#220;blicherweise bestimmen die Eigent&#252;mer gemeinsam solche Regeln vor dem Erwerb des Gegenstands. Kommt es nicht zu einer Einigung, wird der Gegenstand nicht erworben.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders ist es bei &#246;ffentlichem Eigentum. Zum Wesen des &#246;ffentlichen Eigentums geh&#246;rt, wie bei einem Konflikt unter mehreren Eigent&#252;mern, dass eine Vielzahl von Menschen auf seine Benutzung Anspruch erheben. Daraus folgt ein Konflikt der eben beschriebenen Art, da es Regeln f&#252;r die Nutzung des &#246;ffentlichen Eigentums geben muss. Als Beispiel f&#252;r die Existenz des Konflikts und das Bed&#252;rfnis nach einer L&#246;sung mag die Google Street View Debatte dienen. Stra&#223;en stehen zumeist im &#246;ffentlichen Eigentum. &#220;blicherweise erheben die Verkehrsteilnehmer den Anspruch auf seine Nutzung zum Zwecke der Fortbewegung. Die Anwohner wollen dagegen ihr anliegendes Eigentum erreichen. Google will – wie andere Unternehmer – die Stra&#223;en gewerblich nutzen. Die Anlieger haben wiederum ein Interesse daran, unbehelligt von Einwirkungen und Bel&#228;stigungen aus dem &#246;ffentlichen Stra&#223;enraum zu bleiben, mag es sich um von dort ausgehende Emissionen oder die Erhebung von Bilddaten handeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders als bei privatem Eigentum werden die Regeln &#252;ber die Nutzung &#246;ffentlichen Eigentums nicht auf Augenh&#246;he verabredet, sondern einseitig bestimmt. Nicht die jeweiligen Nutzer legen die Benutzungsregeln fest, sondern der Staat als nicht am Konflikt um die Nutzung beteiligter Dritter. Dieser ist im Zweifel mit der konflikttr&#228;chtigen Benutzungssituation des im &#246;ffentlichen Eigentum stehenden Gegenstandes nicht vertraut. Verbindendes Merkmal der Festlegung der Benutzungsregeln ist der Interessenausgleich. Der Staat als dritte Partei sucht zun&#228;chst die Interessen der Beteiligten zu bestimmen und zu bewerten, um die Interessensph&#228;ren mehr oder weniger gelungen in Ausgleich zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei sieht sich der Staat zwei Problemen gegen&#252;ber. Er ist mit einem Informationsproblem konfrontiert, das sich auf zweierlei Weise niederschl&#228;gt. Bei der Festlegung der Benutzungsregeln kann er einerseits die Interessen potentiell berechtigter Nutzer nicht vollst&#228;ndig erkennen. Die Nutzung &#246;ffentlicher Stra&#223;en f&#252;r Dienste wie Google Street View ist beredtes Beispiel. Die mangelnde Informationsbasis muss zu mangelhafter Planung des Interessenausgleichs f&#252;hren. Andererseits sieht sich der Staat einem Bewertungsproblem gegen&#252;ber. W&#228;hrend ein Eigent&#252;mer sein Interesse an der Nutzung eines ihm geh&#246;renden Gegenstandes bewerten kann, steht einem au&#223;enstehenden Dritten ein solcher Einblick nicht offen. Welchen Wert die Nutzung f&#252;r die Beteiligten hat, kann von einem Au&#223;enstehenden n&#228;mlich nicht ermessen werden. Das Problem verdoppelt und vervielfacht sich, wenn zwei oder mehrere potentiell Berechtigte um die Nutzung eines Gegenstandes konkurrieren. Ist es besser, Google das Fotografieren zu gestatten oder den Anliegern ihre Privatsph&#228;re zu sichern? Ist es besser den Verkehr mit hoher Geschwindigkeit &#252;ber eine Stra&#223;e rollen zu lassen und dadurch die Anlieger mit hohen Emissionen zu belasten oder ist es besser, den Verkehr langsam flie&#223;en und die Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit mehrere Minuten t&#228;glich l&#228;nger im Auto sitzen zu lassen?</p>
<p style="text-align: justify;">Die L&#246;sung solcher Bewertungsprobleme m&#252;sste &#252;ber einen mehrseitigen Nutzenvergleich erfolgen. Dieser ist allerdings unm&#246;glich, da sich der von einer anderen Person gezogene Nutzen weder messen noch vergleichen l&#228;sst. Die Zufriedenheit einer Person l&#228;sst sich nicht mit dem einer anderen vergleichen und dies gilt generell f&#252;r alle mentalen Zust&#228;nde, somit also auch f&#252;r den Nutzen. Fr&#252;here Formulierungen eines nutzenorientierten Liberalismus bedienten sich solcher interpersoneller Vergleiche, sind dann aber aufgegeben worden. Vor ihrem neuerlichen Aufkommen muss sogar gewarnt werden. Sie kommen in ihrer neuen Rolle gut getarnt daher, etwa wenn einer politischen Entscheidung &#252;ber die Nutzung &#246;ffentlichen Eigentums die Mehrung der Freiheit zugeschrieben wird. L&#228;rmschutzbestimmungen sch&#252;tzen zwar Anwohner vor Emissionen und sind ihrer Freiheit zutr&#228;glich, schr&#228;nken aber die Freiheit der L&#228;rmenden ein. Hinter der Bewertung einer solchen Entscheidung als freiheitsf&#246;rdernd steckt in Wahrheit ein zu Recht &#252;berkommener und unzul&#228;ssiger interpersoneller Nutzenvergleich.</p>
<p style="text-align: justify;">Liberalismus ist eine Ideologie, die der Maximierung der Freiheit dient. Ihre Anh&#228;nger m&#252;ssen deshalb die von Nutzenvergleichen ausgehende Gefahr ablehnen. Jede Entscheidung &#252;ber &#246;ffentliches Eigentum beinhaltet einen Nutzenvergleich. Eine &#252;ber &#246;ffentliches Eigentum getroffene Entscheidung kann daher niemals der Freiheit dienen. Sie schr&#228;nkt notwendigerweise die Freiheitssph&#228;re wenigstens eines Betroffenen ein. Wenn man eine politische Entscheidung als freiheitsf&#246;rderlich bewertet, so bedient man sich in Wahrheit eines interpersonellen Nutzenvergleichs. Dieser ist aus philosophischen Gr&#252;nden unzul&#228;ssig. Da Entscheidungen &#252;ber &#246;ffentliches Eigentum interpersonelle Nutzenvergleiche beinhalten, darf sich die liberale Ideologie nicht auf die Sph&#228;re politischer Entscheidung &#252;ber &#246;ffentliches Eigentum erstrecken. Jede Entscheidung &#252;ber &#246;ffentliches Eigentum verletzt die Freiheit einer Person. Diese Verletzung der Freiheitssph&#228;re l&#228;sst sich nicht quantifizieren und somit nicht mit dem behaupteten Nutzengewinn einer anderen Person vergleichen. Mit Entscheidungen &#252;ber &#246;ffentliches Eigentum ist eine Maximierung von Freiheit nicht m&#246;glich, da er die M&#246;glichkeit eines Nutzenvergleichs voraussetzt. Maximierung von Freiheit kann nur erreicht werden, indem der Eingriffsbereich von Entscheidungen &#252;ber &#246;ffentliches Eigentum verringert wird.</p>
<p><strong>Mehr vom Autor:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://ef-magazin.de/2010/03/07/1909-oeffentliches-eigentum-was-google-street-view-strassenmusikanten-und-einwanderung-gemeinsam-haben">&#214;ffentliches Eigentum:  Was Google Street View, Stra&#223;enmusikanten und Einwanderung gemeinsam haben</a></li>
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		<title>Griechenlands erfolgreiche Erpressung: Die konservativen Regierungen in Berlin und Paris machen die Landeskassen auf</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 13:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Joachim Jahnke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In wenigen Tagen, wahrscheinlich schon beim Finanzministerrat am Montag, ist der Beistandspakt f&#252;r Griechenland durch. Deutschland und Frankreich werden die Hauptgeber sein. Und wenn der Damm erst einmal gebrochen ist, warten hinter Griechenland noch Italien, Spanien, Portugal und Irland. Zusammen mit Griechenland haben diese f&#252;nf L&#228;nder Staatsschulden von 3,4 Billionen Euro angeh&#228;uft, fast so viele wie Deutschland und Frankreich zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://www.jjahnke.net/rundbr68.html#1948">Dr. Joachim  Jahnke</a></p>
<p style="text-align: justify;">Nun wird es geschehen. Die britischen Medien sind bereits voll davon und freuen sich, weil ihr Land nicht im Euro ist. Die deutschen Medien wachen nur langsam auf. In wenigen Tagen, wahrscheinlich schon beim Finanzministerrat am Montag, ist der Beistandspakt f&#252;r Griechenland durch. Deutschland und Frankreich werden die Hauptgeber sein (siehe heutige <a href="http://www.jjahnke.net/gedanken56.html#1704" >Gedanken zur Zeit</a>). Noch dementiert Berlin. Wie lange noch?</p>
<p>Von Anfang an hatte Griechenland drei starke Tr&#252;mpfe, um die deutschen und franz&#246;sischen konservativen Regierungen zu erpressen und deren Kassen aufzusprengen. Erstens, hatten sich wieder einmal deutsche und franz&#246;sische Banken an den schlafenden Aufsichtsbeh&#246;rden vorbei durch Aufkauf lukrativ aussehender griechischer Staatsanleihen und solchen anderer Schwachl&#228;nder mit Risiko vollgetankt. Dabei hat die Europ&#228;ische Zentralbank mitgespielt, indem sie die Anleihen als Sicherheiten f&#252;r Bares an die Banken in Zahlung nahm (Abb. 16039, 16041).</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><img class="aligncenter" src="http://www.jjahnke.net/index_files/16039.gif" border="1" alt="" width="553" height="376" /></span></span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><img class="aligncenter" src="http://www.jjahnke.net/index_files/16041.gif" border="1" alt="" width="553" height="376" /></span></span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"> </span></span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zweitens, zeigt der Protest der Stra&#223;e in Griechenland, da&#223; die K&#228;ufer griechischer Staatsanleihen weiter hohe Zitterpr&#228;mien f&#252;r griechische Staatsanleihen fordern werden, hoch genug, um die Staatspleite wahrscheinlich zu machen. Drittens, hat Griechenland ungeniert gedroht, den IWF um Hilfe zu rufen, und Papandreou ist schon eigens nach Washington gereist. Die Einschaltung des IWF ist f&#252;r die integrationsw&#252;tigen Regierungen in Berlin und Paris, und vor allem den europaverliebten deutschen Finanzminister, unertr&#228;glich. Der IWF sitzt schlie&#223;lich nicht in Br&#252;ssel sondern in Washington. Hinzu kommt die Freude der deutschen Exportindustrie an einem schw&#228;cher werdenden Euro, der ihr beim Exportieren hilft, w&#228;hrend die Kosten sich entsprechend verteuernder Importe von den deutschen Verbrauchern und Autofahrern getragen werden.</p>
<p>Und wenn der Damm erst einmal gebrochen ist, warten hinter Griechenland noch Italien, Spanien, Portugal und Irland. Zusammen mit Griechenland haben diese f&#252;nf L&#228;nder Staatsschulden von 3,4 Billionen Euro angeh&#228;uft, fast so viele wie Deutschland und Frankreich zusammen (Abb. 16064).</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><img class="aligncenter" src="http://www.jjahnke.net/index_files/16064.gif" border="1" alt="" width="553" height="376" /></span></span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></span></span></span></span></p>
<p>Die Staatsverschuldung steigt dabei bis auf 82.000 Euro f&#252;r jeden Erwerbst&#228;tigen in Italien, fast zwei Drittel mehr als in Deutschland (Abb. 16065).</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: arial; font-size: small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><img class="aligncenter" src="http://www.jjahnke.net/index_files/16065.gif" border="1" alt="" width="553" height="376" /></span></span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was soll die Massenproteste in Athen, Dublin und anderswo gegen die Sparma&#223;nahmen eigentlich stoppen &#8211; Proteste von Menschen, die sich im Vergleich zu den Reichen dieser L&#228;nder ungerecht behandelt f&#252;hlen -, wenn da offene Kassen in Berlin und Paris warten? Ein Verlust an Souver&#228;nit&#228;t durch versch&#228;rfte Kontrollen als Gegenleistung f&#252;r Hilfe sicher nicht. Sch&#228;ubles Rechnung mit der Abschreckung wird nicht aufgehen. F&#252;r den Europa- Euro- und Export-Dusel ihrer Regierung werden Deutschlands Steuerzahler und Verbraucher lange Jahre b&#252;&#223;en. Und die begreifen nicht und protestieren auch nicht. Schlie&#223;lich wird man ihnen beruhigend erkl&#228;ren, da&#223; solche Garantien so gut wie nie in Anspruch genommen werden und daher zurecht nur in einen Schattenhaushalt geh&#246;ren.</p>
<hr />
<h5>Quelle: <a href="http://www.jjahnke.net/rundbr68.html#1948">Informationsportal  Deutschland &amp; Globalisierung</a></h5>
<p style="text-align: center;"></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-48" >
	<tr>
		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://www.jjahnke.net/zaun.html" ><img class="aligncenter size-full wp-image-164775" title="titel8" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/02/titel8.gif" alt="" width="115" height="170" /></a></td>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://www.jjahnke.net/1929.html" ><img class="aligncenter size-full wp-image-164774" title="depression-kl2" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/02/depression-kl2.gif" alt="" width="115" height="170" /></a></td>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:100px" align="center"><a href="http://www.jjahnke.net/legende.html" ><img class="aligncenter size-full wp-image-164775" title="titel8" src="http://stattzeitung.ch/wp-content/uploads/2010/02/titel8.gif" alt="" width="115" height="170" /></a></td>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
	</tr>
</table><p>
</p>
<p style="text-align: center;"></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-41" >
	<tr>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:100px" align="center"><center><p style="text-align: center;"> <a href="http://schnauzevoll.info"><img class="aligncenter size-full wp-image-3831" title="Schnauze voll?" src="http://dmv.ch/banner/schnauzevoll250x350.jpg" alt="Haben Sie nicht auch langsam die Schnauze voll?" width="250" height="350" /></a> </p></center></td>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:100px" >&nbsp;</td>
	</tr>
</table><p>
</p>
<p style="text-align: center;">
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Br&#252;ssel: Wird das Europaviertel wegen der wachsenden Kriminalit&#228;t eingemauert?</title>
		<link>http://bertjensen.ch/bruessel-wird-das-europaviertel-wegen-der-wachsenden-kriminalitaet-eingemauert/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 13:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kopp Verlag - News-Feed</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Br&#252;sseler Europaviertel sitzen die EU-Beh&#246;rden. Es ist die politische Zenrtrale Europas. Und zugleich eine R&#228;uberhochburg. Denn nirgendwo anders werden in Europa so viele Menschen auf den Stra&#223;en &#252;berfallen und ausgeraubt. Die reichen EU-Abgeordneten haben ihre B&#252;ros gleich neben den armen Stadtvierteln der Zuwanderer. Man hat lange weggeschaut. Und nun g&#228;rt es auf allen Seiten. Die EU-Abgeordneten fordern nun zu ihrem Schutz Z&#228;une oder Mauern gegen die Zuwanderer. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von <a href="http://info.kopp-verlag.de/news/bruessel-wird-das-europaviertel-wegen-der-wachsenden-kriminalitaet-eingemauert.html">Kopp  Verlag &#8211; News-Feed</a></p>
<p style="text-align: justify;">Im Br&#252;sseler Europaviertel sitzen die EU-Beh&#246;rden. Es ist die politische Zenrtrale Europas. Und zugleich eine R&#228;uberhochburg. Denn nirgendwo anders werden in Europa so viele Menschen auf den Stra&#223;en &#252;berfallen und ausgeraubt. Die reichen EU-Abgeordneten haben ihre B&#252;ros gleich neben den armen Stadtvierteln der Zuwanderer. Man hat lange weggeschaut. Und nun g&#228;rt es auf allen Seiten. Die EU-Abgeordneten fordern nun zu ihrem Schutz Z&#228;une oder Mauern gegen die Zuwanderer.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; padding: 30px;" src="http://info.kopp-verlag.de/news/uploads/RTEmagicC_abrus3.jpg.jpg" alt="" width="300" height="170" />Vor wenigen Tagen haben marokkanische R&#228;uber mitten in Br&#252;ssel eine Autofahrerin – eine Mutter von drei kleinen Kindern – angehalten und wollten ihr Fahrzeug haben. Als die Frau sich weigerte auszusteigen, da schossen die R&#228;uber ihr einfach mehrmals in den Kopf. Die Frau verblutete auf der Stra&#223;e, die R&#228;uber fl&#252;chteten mit ihrem Fahrzeug und lie&#223;en sie achtlos liegen. Die beiden M&#246;rder waren in Br&#252;ssel lebende Marokkaner – <a href="http://www.hln.be/hln/nl/957/Belgie/article/detail/1076449/2010/03/06/Een-van-mannen-die-vrouw-doodschoten-in-Ukkel-is-veiligheidsagent-bij-MIVB.dhtml">ihre Namen: Isham E. (24) und Hassan E. (20).</a> Sie arbeiten in Br&#252;ssel als »Sicherheitskr&#228;fte«. Und deshalb hatten sie Schusswaffen. In ihrer Freizeit raubten sie Gesch&#228;fte aus und &#252;berfielen Passanten. Solche »Vorf&#228;lle« ereignen sich in Br&#252;ssel Tag f&#252;r Tag. Deutsche Medien <a href="http://www.tz-online.de/nachrichten/deutschland/beherzte-verkehrspolizisten-fassen-raeuber-660262.html">berichteten bislang ethnoneutral</a> &#252;ber diese schlimmen Verbrechen in Br&#252;ssel, erw&#228;hnten nie die Herkunft der T&#228;ter. Deutsche Leser sollten offenkundig den politisch korrekten Eindruck gewinnen, dass die Belgier halt immer krimineller werden. Das scheint sich nun zu &#228;ndern. In ersten Medienredaktionen scheint ein Umdenken stattzufinden. Man schreibt nun die Wahrheit, auch wenn sie politisch nicht korrekt ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: right; padding: 30px;" src="http://info.kopp-verlag.de/news/uploads/RTEmagicC_abrus4.jpg.jpg" alt="" width="300" height="200" />Die europ&#228;ische Hauptstadt Br&#252;ssel droht in »Kriminalit&#228;t und Anarchie zu versinken«. Sie halten das f&#252;r einen Scherz? Es ist aber keiner, denn genau diese Aussage trifft jetzt auch w&#246;rtlich eine der renommiertesten Zeitungen Europas – die<em> </em><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:beamte-als-kriminellen-opfer-in-bruessels-europaviertel-boomt-das-verbrechen/50085625.html"><em>Financial Times</em></a>. Sie schreibt aus der EU-Hauptstadt: »(&#8230;) toppt Belgiens Metropole schon lange die internationalen Verbrechensstatistiken. (&#8230;) Es gibt einige Gegenden in der Stadt, gibt Belgiens Innenministerin Annemie Turtelboom zu, die die Polizei nur mit Wasserwerfern, massivem Truppeneinsatz sowie der n&#246;tigen Bewaffnung unter Kontrolle bringen kann.« Weiter hei&#223;t es: »Im Stadtteil Laken z&#252;ckten Gangster im Januar nach einem &#220;berfall auf offener Stra&#223;e ihre Kalaschnikows, durchsiebten einen Polizeiwagen und trafen einen Gendarmen, zum Gl&#252;ck nicht lebensbedrohlich. In Vorst lassen sich Polizisten nach Feierabend von Kollegen zur Metro eskortieren. In Molenbeek schlagen Hehler Tag f&#252;r Tag unbehelligt Hunderte gestohlener Autos um. Hier bl&#252;ht auch der Waffenhandel. 50 Euro kosten Modelle f&#252;r Einsteiger, wei&#223; die Polizei. F&#252;r eine Kalaschnikow zahlt man zwischen 200 und 300 Euro.«</p>
<p style="text-align: justify;">&#220;berfallen werden vor allem die EU-Abgeordneten. Und die wundern sich nun, dass die zugewanderten Mitb&#252;rger aus dem islamischen Kulturkreis (in Br&#252;ssel sind fast 40 Prozent der Einwohner Muslime) es gut finden, wenn die wei&#223;en Europ&#228;er ausgeraubt werden, <a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:beamte-als-kriminellen-opfer-in-bruessels-europaviertel-boomt-das-verbrechen/50085625.html?page=3">berichtete die <em>Financial Times</em></a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Der sozialistische <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article6707123/Bruessel-leidet-unter-der-Last-der-EU-Institutionen.html">Br&#252;sseler B&#252;rgermeister Freddy Thielemans</a> findet diese Entwicklung v&#246;llig normal, r&#228;t den Kriminalit&#228;tsopfern, ruhig zu bleiben und einfach abzuwarten. Er sagt: »Wir m&#252;ssen diese Entwicklung mitmachen, so wie das r&#246;mische Imperium oder London in den 80er-Jahren.« Br&#252;ssel wird nach Angaben belgischer Wissenschaftler in etwa einem Jahrzehnt schon eine rein islamische Stadt sein. Und die dort lebenden Europ&#228;er werden sich an diese Zust&#228;nde gew&#246;hnen m&#252;ssen – ob sie wollen oder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Europa-Abgeordnete, EU-Mitarbeiter und Diplomaten f&#252;hlen sich in der europ&#228;ischen Hauptstadt Br&#252;ssel zunehmend unsicher. Nun gibt es mehrere M&#246;glichkeiten: Eine Hochsicherheitszone f&#252;r die EU-Komplexe, eine Mauer oder aber den Umzug der EU-Beh&#246;rden in eine sichere Stadt. Man diskutiert inzwischen ganz offen dar&#252;ber. Denn so kann es nicht weitergehen. Dar&#252;ber haben wir in <em>KOPP Exklusiv</em> schon <a href="http://www.kopp-exklusiv.de/archiv.php">in der ersten Januar-Ausgabe 2010</a> (Ausgabe 01/10) berichtet. Es lohnt sich also, den <a href="http://www.kopp-exklusiv.de/abonnement.php">exklusiven Informationsdienst zu abonnieren</a> …</p>
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<p>– Enth&#252;llt: Deutsche Politiker als Miethaie, Abzocker und Steuerhinterzieher;</p>
<p>– Deutschland: Industrie missbraucht Kinder als Dr&#252;cker-Kolonnen;</p>
<p>– »Traumjobs« f&#252;r 47 Cent Stundenlohn – bei Vater Staat;</p>
<p>– Dr. Dog: Krebssp&#252;rhunde im Einsatz;</p>
<p>– Schweizer entwickeln neues Bankgeheimnis;</p>
<p>– Schweinegrippen-Impstoffe werden in der Dritten Welt entsorgt;</p>
<p>– Gef&#228;hrlicher Schwarzrostpilz – wird Brot zum Luxusgut?</p>
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