Zum einen sind hier auf Landesebene Regierungen und Notenbanken gefragt. Milliardenschwere Konjunkturprogramme sollen die Produktion, sprich Wirtschaft ankurbeln und nach außen Optimismus dokumentieren. Dadurch wiederum steigt angeblich das Vertrauen der Verbraucher in die jeweilige Wirtschaft erneut an, sie sollen möglichst viel konsumieren, um so – der Kreislauf schließt sich – der Wirtschaft zu neuem Aufschwung zu verhelfen.

In den USA nahm Präsident Barack Obama (vorher schon George W. Bush) dafür sogar ein billionenschweres Haushaltsdefizit in Kauf. Nach einem ersten Hilfspaket von 700 Milliarden Dollar soll der Kongress jetzt so rasch als möglich einem Konjunkturprogramm zustimmen. Die Regierung müsse aktiv und schnell eingreifen.

In Deutschland verteidigt die Regierung ihre Politik der ruhigen Hand. In einem Interview sagte der Sprecher des Bundesfinanzministeriums die Bundesregierung habe bereits mehrfach verdeutlicht, daß es ihrer Meinung nach keinen Sinn macht, nationale Konjunkturprogramme bei globalisierten Märkten aufzulegen. Grundvoraussetzung sei, daß das europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt eingehalten werde müsse. Diese Meinung hat sich mittlerweile sehr stark geändert.

Als weitere Maßnahme gegen eine Rezession hat die US-Notenbank den Leitzins drastisch (auf NULL PROZENT!) gesenkt. Die dadurch gewährte verbesserte Liquiditätsversorgung soll zu Investitionen anreizen und die Wirtschaft damit erneut ankurbeln. Wenn Sie “ihre Wirtschaft” ankurbeln wollen, dann schauen sich am besten einmal unser Konzept gegen ihre persönliche Rezession an.

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