Und das ist die gute Nachricht. Italien schlägt mit der Faust auf den Tisch und zeigt diesem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wo der Bartel den Most holt: Im lombardischen Busto Arsizio hängen die Kommunen die EU-Flaggen an den Amtsgebäuden auf Halbmast während der Bürgermeister von San Remo gleich ein zwei Meter hohes Kruzifix im Rathaus aufstellen lässt. Kath.net. berichtet , dass er außerdem in allen kommunalen Schulen Kontrollgänge angeordnet hat, um dort das Kruzifix aufzuhängen, wo etwa eines fehlen sollte. Weiter prangt nun ein großes Kruzifix auf der Fassade des Bellini-Theaters von Catania.
Aber am besten ist das hier: Diverse Gemeinden, ua. Sassuolo bei Modena und der Provinzrat von Trapani, orderten lt. einem Bericht der Tageszeitung «Avvenire» größere Kreuz-Kontingente. Noch schärfer reagierte Bürgermeister Riccardo Roman im norditalienischen Galzignano Terme: Von jetzt an wird dort in zweiwöchigem Abstand überprüft, ob in allen öffentlichen Gebäuden ein Kreuz hängt – wenn nicht, drohen 500 Euro Bußgeld.
Ignazio La Russa, der Verteidigungsminister, tobte in einer TV-Diskussion. “Alle Kreuze bleiben hängen sollen sie [die Kreuzgegner] doch sterben, samt diesen internationalen Schein-Institutionen!”
Schein-Institutionen, herrlich.
[1] Kreuzzug gegen Europa
[2] Ganz Italien scharrt sich um die Kruzifixe
[3] Teil I – Italien zum EuGh-Urteil: So nicht !


